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Curly Girl Methode: Gesunde Naturlocken dank schonender Pflege?

Lockiges Haar kann nur mit aufwendiger, schädlicher Pflege gezähmt werden? Nicht bei der Curly Girl Methode!

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Curly Girl Methode für Naturlocken
Delmaine Donson / iStock

Lockenköpfe wissen Bescheid: Die Liste an Hairstyle-Tipps für lockiges Haar ist so lang, wie die Pflegeprodukte meist schädlich für die eigene Mähne sind. Umso besser, dass nun ein neuer Pflege-Hype die Runde macht – die #CurlyGirlMethode. Das Besondere an dem Trend: Bei der Methode wird auf aggressive Inhaltsstoffe, Hitze & Co verzichtet, stattdessen sollen die Locken so schonend wie möglich in ihre natürliche Bestform kommen. Wir verraten dir, was es mit der "Curly Girl Methode" auf sich hat.

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Low-Poo & Co: Locken zähmen mit milder Pflegeroutine

Das Stylen von Locken kann schon eine echte Herausforderung sein: Mal ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, mal lässt das Volumen zu wünschen übrig. Viele greifen im Zweifelsfall zu aggressiven Methoden, um die Mähne zu bändigen. So auch die Haar-Stylistin Lorraine Massey. Doch die Amerikanerin lernte mit der Zeit ihre Lockenpracht zu lieben und schrieb prompt ein Buch über die schonende "Curly Girl Methode".

Doch was steckt hinter dem Hype, auf den mittlerweile viele Influencer & Co schwören? Was du für die "Curly Girl Methode" auf keinen Fall brauchst, sind schädliche Pflegeprodukte und aggressive Styling-Routinen. Auf Shampoos und Conditioner mit Alkohol, Sulfate und Silikone wird verzichtet, stattdessen greifst du auf eine der folgenden Waschmethoden zurück:

  • Co-Wash: Bei dieser Variante wäschst du dein Haar nur noch mit einem pflegenden, feuchtigkeitsspendenden Conditioner. Shampoos & Co werden aus dem Badezimmer verbannt, besonders lockiges und krauses Haar erfreut sich über diese Methode.
  • Low-Poo: Hierbei wird auf ein silikonfreies, mildes Shampoo umgestiegen, während die Menge des Pflegeprodukts, aber auch die Waschhäufigkeit reduziert wird. Diese Variante eignet sich für welliges, weniger strapaziertes Haar. Im Anschluss kannst du dennoch einen Conditioner einmassieren.

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"Curly Girl Methode": So funktioniert der Trend!

Natürliche Locken ganz ohne schädliches Styling? Wir stellen dir die Pflegeroutine der "Curly Girl Methode" vor:

  • Haarwäsche: Wie oben erwähnt, musst du dich für eine der beiden Haarwäschen entscheiden. Versuche dich an beiden Methoden und finde heraus, welche für dein Haar passend ist.
  • Entwirren: Während der Conditioner einwirkt, musst du dein Haar mit den Fingern durchkämmen. Es ist wichtig diesen Vorgang im nassen Zustand zu machen, sodass dein Haar nicht spröde wird.
  • Ausspülen: Nun ist der unangenehme Teil an der Reihe – spüle den Conditioner mit kaltem Wasser aus. Wie du merkst, verzichtet die gesamte "Curly Girl Methode" auf Hitzeeinwirkungen.
  • Trocknen: Klarerweise sind Föhn, Lockenstab & Co Tabu! Stattdessen kannst du entweder auf die Plopping-Methode zurückgreifen oder dein Haar schlicht Lufttrocknen lassen. Solltest du im Stress sein, verwende zumindest die kälteste Stufe beim Föhnen.
  • Spitzen: Ebenso empfiehlt die Haar-Expertin die Spitzen alle sechs Wochen zu schneiden, sodass die Locken ihre Bestform einnehmen können.


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