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Dehnungsstreifen natürlich verblassen

Viele haben sie, die meisten mögen sie nicht: Dehnungsstreifen. Mit diesen natürlichen Mitteln verblassen die Geweberisse und werden unauffälliger.

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Dehnungsstreifen
thepoo / iStock

Dehnungsstreifen sind feine Risse im Bindegewebe der Haut. Sie treten vor allem in Zeiten hormoneller Schwankungen wie in der Pubertät oder in der Schwangerschaft auf. Auch bei starken Gewichtsschwankungen leidet das Bindegewebe. Ob man Dehnungsstreifen bekommt oder nicht, hängt von der individuellen Beschaffenheit des Bindegewebes ab. Ist das Bindegewebe schwach, reißt die Haut schneller ein. Auch Männer bekommen Dehnungsstreifen, wenn auch weniger häufig.

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Dehnungsstreifen vorbeugen

Wer regelmäßig Sport treibt und sich gesund ernährt, festigt sein Bindegewebe und kann somit Dehnungsstreifen vorbeugen. In der Schwangerschaft werden außerdem Zupfmassagen mit entsprechenden Ölen empfohlen. Diese sollen die Haut elastisch halten. Dehnungsstreifen lassen sich leider nicht immer verhindern. Sind sie erst mal da, verschwinden sie auch nie wieder komplett. Mit diesen Maßnahmen können sie aber – zumindest optisch – zurückgehen.

1. Eier

Schmieren Sie sich regelmäßig frisches Eiweiß auf die betroffenen Stellen (am besten dreimal täglich). Das enthaltene Protein tut der Haut gut. Die Dehnungsstreifen werden mit der Zeit verblassen.

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2. Kokosnussöl

Kokosnussöl mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen einmassieren. Die im Kokosnussöl enthaltene Laurinsäure regt die Zellbildung an und die Dehnungsstreifen werden heller. Das enthaltene Vitamin E strafft außerdem die Haut.

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3. Kartoffeln

Im Saft der Kartoffel stecken jede Menge Vitamine und Mineralien, die dabei helfen, die Hautzellen wieder aufzubauen. Einfach eine Kartoffel halbieren und die betroffenen Stellen mit der glatten Stelle einreiben. Den Saft trocknen lassen und anschließend mit Wasser abwaschen.

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4. Olivenöl

Olivenöl ist reich an Vitamin E, das der Haut gut tut. Sie wird geschmeidiger, Dehnungsstreifen bessern sich. Auch hier gilt: Die betroffenen Stellen regelmäßig damit einmassieren und anschließend mit Wasser abspülen.

5. Zitronensaft

Zitronensaft ist ein natürliches Bleichmittel, er lässt Dehnungsstreifen verblassen. Die betroffenen Hautstellen damit einreiben, 10 Minuten trocknen lassen, danach mit Wasser abspülen. Mehrmals täglich angewendet tritt nach einiger Zeit eine erkennbare Besserung ein.

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6. Aloe Vera

Aloe Vera lindert nicht nur den Sonnenbrand, es ist auch gut gegen Dehnungsstreifen. Verwendet werden kann sowohl der Aloe Vera Saft direkt aus der Pflanze als auch das gekaufte Gel. Bei frischen Aloe Vera Saft bleiben allerdings Rückstände auf der Haut, die nach etwa 15 Minuten mit Wasser abgewaschen werden sollten.

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7. Zucker

Zucker gegen Dehnungsstreifen? Klingt absurd! Wird er äußerlich als Peeling angewendet, lässt er die Streifen aber verblassen. Mischen Sie einen Esslöffel Zucker mit etwas Zitronensaft und Mandelöl und massieren sie die betroffenen Hautstellen sanft damit. Nach etwa 5 Minuten kann die Masse abgespült werden. Auch hier gilt: Die besten Ergebnisse werden bei regelmäßiger Anwendung erzielt.

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8. Mehr Wasser trinken

Damit die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, muss ausreichend Wasser getrunken werden. Es wird die Dehnungsstreifen zwar nicht verschwinden lassen, aber dazu beitragen, dass sich die Haut schneller regeneriert und gesünder aussieht.

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