Beauty

Dauerwelle: Wie das Lockenphänomen Schwung in Ihr Haar bringt!

Die Dauerwelle erlebt ihr Comeback und wir sind bereit, die Lockenwickler auszupacken. Was hinter der dauerhaften Lockenpracht steckt und was zu beachten ist, erfahren Sie hier.

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Mit der Dauerwelle zu lockigen Haaren
gradyreese / iStock

Sie wünschen sich lockiges Haar und eine Löwenmähne wie so mancher Star? Leider bekommt nicht jeder von uns engelsgleiche Locken in die Wiege gelegt und wie das eben so ist: Man möchte das, was man nicht haben kann. Zum Glück feiert nun der nächste 80er-Jahre-Trend sein Comeback – die Dauerwelle. Doch wie schädlich ist sie für unser Haar und was ist zu beachten? Wir klären, was Sie schon immer über die Dauerwelle wissen wollten.

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Wie schädlich ist die Dauerwelle?

Auch wenn glatte Haare durchaus ihre Vorzüge haben – manchmal muss eine Veränderung her, die selbst der Lockenstab nicht zaubern kann. Doch wer schon mal mit dem Gedanken gespielt hat, eine Dauerwelle in Angriff zu nehmen, wird nicht nur Zuspruch erfahren haben. Viele unter uns lassen sich von ihrem schädlichen Ruf abschrecken, denn wie beim Färben oder Blondieren kann man hier wohl kaum von einer Schonkur sprechen. Derartige Prozeduren bedeuten Stress für unser Haar, hervorgerufen durch chemische Substanzen. Allerdings haben sich die Methoden von früher durchaus weiterentwickelt: Sie profitieren heute von milderen Inhaltsstoffen und sind längst nicht mehr so schädlich wie damals. Hinzu kommt, dass die moderne Dauerwelle mit einer neuen Wickeltechnik glänzt. Mit ihr kann die Frisur optimal auf den jeweiligen Haarwuchs angepasst werden und fällt deutlich natürlicher auf unsere Schultern.

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Von glatt zu lockig: So funktioniert's!

Damit ihr Lockenkopf auch wirklich dauerhaft hält, muss die Struktur der Haare aufgebrochen, umgeformt und wieder geschlossen werden. Dabei stehen zwei chemische Prozesse im Fokus: Reduktion und Oxidation. Während das Reduktionsmittel dafür verantwortlich ist, die Struktur der Haare zu öffnen, sorgt das Oxidationsmittel mithilfe der Lockenwickler für eine neue Form. Ist das Wunder schließlich vollbracht, liegt es am Styling, um die Haarpracht zum Glänzen zu bringen. Die Beauty-Routine erweist sich als weniger aufwendig als gedacht:

  • Verwenden Sie einen Kamm, um Ihre Mähne zu zähmen. Dieser Vorgang empfiehlt sich im feuchten Zustand, da sonst der schöne Wellen-Effekt dahin ist.
  • Für ein natürliches und schonendes Styling, sollten Sie Ihre Haare Luft trocknen lassen. Möchten Sie doch lieber zum Föhn greifen, wäre ein Hitzeschutz von Vorteil.
  • Für extra Volumen raten wir außerdem dazu, einen Schaumfestiger aufzutragen, um die Frisur aufzupeppen. Im Anschluss einfach kopfüber mit Diffusor-Aufsatz föhnen und et voilà: Fertig ist die Lockenmähne!

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Was ist zu beachten?

Spielen auch Sie mit dem Gedanken, Ihrer Frisur mehr Schwung zu verleihen? Mit diesen Tipps steht Ihrer Löwenmähne nichts mehr entgegen:

  • Dauergewelltes, schulterlanges Haar: Generell eignet sich der Frisuren-Trend besonders für Frauen mit mittellanger Haarpracht. Sehr lange, über die Schultern reichende Haare neigen hingegen dazu, leichter auszuhängen.
  • Passende Pflege: Auch wenn die moderne Dauerwelle sanfter ist als bisher – eine gezielte Pflege für das strapazierte Haar ist dringend notwendig. Verwenden Sie besonders Shampoos und Spülungen für beanspruchtes Haar. Wer schon vor der Lockenpracht von brüchigem Haar betroffen ist, sollte zudem ein Mal pro Woche eine Kur einplanen. So wird Ihr Haar mit genügend Nährstoffen versorgt und behält seine Sprungkraft bei.
  • Sparsame Haarwäsche: Ganz im Gegensatz zur Pflege gilt hier das Motto "Weniger ist mehr". Vermeiden Sie zu häufiges (öfter als 4 Mal wöchentlich) Waschen der Haare und greifen Sie lieber hin und wieder zu Trockenshampoo. So verhindern Sie, dass Ihre Mähne spröde und trocken wird.

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