Beauty

Stress & Rauchen führen zu frühzeitigem Ergrauen

Zwischen 30 und 50 Jahren werden Haare grau, das ist völlig normal. Doch was, wenn man bereits in seinen Zwanzigern einen Grauschleier hat? Wir zeigen Ihnen fünf Ursachen, die dafür verantwortlich sein könnten.

  • Drucken
Schon vor dem 30. Lebensjahr kann es meist zu den ersten grauen Haaren kommen.
SIphotography / iStock

Der eine ergraut früher, der andere später. Zwischen 30 und 50 Jahren die ersten grauen Haare zu entdecken, ist völlig normal. Der Zahn der Zeit lässt sich eben nicht aufhalten. Ergraut man bereits in seinen Zwanzigern, kann dies zwar Veranlagung sein, doch es lässt sich auch in gewissen Maßen beeinflussen. Der Ursache sollte jedenfalls auf den Grund gegangen werden.

Mehr dazu: Warum bekommen wir graue Haare?

5 Gründe für frühzeitig graues Haar

Vorzeitiges Ergrauen sollte von der betroffenen Person stets als ein Warnsignal wahrgenommen werden. Indem der Körper frühzeitig die Bildung von Melanin herunterfährt, setzt er ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

Oft ist auch nicht nur ein Aspekt ausschlaggebend, sondern es spielen mehrere Faktoren zusammen.

  • Stress: Chronischer Stress ist ungesund und hinterlässt seine Spuren. Besonders emotionaler Stress steht unter Verdacht, Haarausfall und graues Haar auszulösen. Begeben Sie sich auf die Suche nach dem Auslöser, um den Alltag langfristig stressarm zu gestalten.
  • Vitamin-Mangel: Unser Organismus arbeitet auf Hochtouren und benötigt dafür die beste Unterstützung. Schlechte Ernährung führt oft zu einem Nährstoffmangel und zu Übersäuerung. Langfristig kann sich eine einseitige Kost auf die Melaninproduktion auswirken.
  • Krankheiten: Es gibt Krankheiten, die die Haarzellen schädigen. Dazu zählen beispielsweise Erkrankungen der Schilddrüse oder Autoimmunkrankheiten. Auch hormonelle Umstellungen können Haare ergrauen lassen.
  • Nikotin: Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Haut und den Haaren. Nikotin schädigt die Haarfollikel, die in der Folge farbloses Haar produzieren.
  • Medikamente: Manche Medikamente wirken auf die Haarfollikel und lassen die Haare in der Folge ergrauen. So können Medikamente mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquin (zum Beispiel gegen Malaria) graue Haare verursachen. Nach Absetzen dieser Arzneien funktioniert die Bildung der Pigmente in der Regel wieder.

Mehr dazu: #BleachFails: Komplett ruinierte Haare

Was kann man gegen graue Haare tun?

Wird die Ursache erkannt und das Problem behoben, kann die Melaninproduktion wieder angekurbelt werden. Ansonsten bleibt nur das Färben und Tönen der Haare. Dabei wird nur das optische Problem beseitigt; die Ursache wird dabei nicht behoben.

  • Setzen Sie bei der Farbe auf natürliche Inhaltsstoffe und verzichten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe weitgehend auf Chemikalien.
  • In letzter Zeit stehen besonders Frauen immer mehr zu grauen Haaren und verzichten bewusst darauf, diese zu färben. Also trauen Sie sich, denn auch mit grauen Haaren sind Sie immer noch schön und vital.

Mehr dazu: Die 8 besten Anti-Aging-Tipps

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.