Schönheitsmedizin

Nasenkorrektur ganz ohne OP: So wird's gemacht

Zu groß, zu klein, zu dick: Viele sind mit ihrer Nase nicht zufrieden. Was nur wenige wissen: Eine Nasenkorrektur ist auch ohne OP möglich. Der Plastische und Ästhetische Chirurg Dr. Alexander Siegl erklärt, wie es geht.

Prostock-Studio / iStock

Viele Menschen sind mit ihrer Nase nicht besonders zufrieden. Sie empfinden die eigene Nase als vermeintlich zu groß oder zu klein, Dellen oder Höcker am Nasenrücken als störend. Andere wiederum denken, dass ihre Nase schief wirkt oder nicht recht ins Gesicht passt.

Tatsächlich lassen sich optische Makel und Unregelmäßigkeiten bei manchen Nasenformen heute von spezialisierten Ärzten ganz ohne Skalpell und OP korrigieren.

In der ästhetischen Medizin sind Behandlungen mit Hyaluronsäure, Botox oder Eigenfett seit vielen Jahren gang und gäbe. Eben diese Techniken lassen sich mittlerweile auch bei Makeln an der Nase einsetzen. Korrekturen mit Hyaluronsäure und anderen Fillern sind nicht nur risikoarm, sondern auch schnell und vergleichsweise günstig.

Mehr dazu: Hyaluronsäure – das Geheimnis ewiger Jugend?

Eine chirurgische Nasenkorrektur durch eine Operation ist daher in vielen Fällen nicht nötig.

Mit der Spritze gegen schiefe Nasen

Bei einer minimal-invasiven Nasenkorrektur spritzt der Schönheitschirurg an den zu verändernden Stellen der Nase eine Füllsubstanz unter die Haut, die sich dann modellieren lässt.

Mit der Begradigung der Nase wird etwa ein ebenmäßiges Profil erzeugt. Durch die unterspritzen Stellen wird die Nase symmetrischer und Übergänge werden weicher, was die Nase als Gesamtes harmonischer wirken lässt.

Tatsächlich erscheint auch eine vermeintlich zu große Nase nach einer solchen Behandlung kleiner, weil sie sich besser ins Gesamtbild des Gesichts einfügt.

Insbesondere auch nach vorhergegangenen Operationen an der Nase – sei es aus ästhetischen aber auch aus medizinischen Gründen – kann eine Unterspritzung eine Möglichkeit sein, um das Erscheinungsbild noch zu verbessern, ohne dass ein weiterer Eingriff erforderlich ist.

Als Filler kommen dabei verschiedene Substanzen in Frage. Meist setzen ästhetische Mediziner für die Nasenkorrektur auf Hyaluronsäure, aber auch andere, zum Teil körpereigene Substanzen wie Eigenfett oder Kalium-Hydroxylapatit kommen zum Einsatz.

Der entscheidende Vorteil dieser körpereigenen Substanzen ist, dass es zu so gut wie keinen Unverträglichkeiten kommt. Zudem kann der Patient die Praxis direkt nach der ambulanten Behandlung mit einem sichtbaren Ergebnis verlassen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Eine minimal-invasive Nasenkorrektur ist sehr schnell erledigt. Nach dem Vorgespräch mit dem behandelnden Mediziner dauert die Behandlung selbst in der Regel kaum länger als 10 bis 15 Minuten.

Mit einer dünnen Nadel wird das Filler-Material unter die Haut gespritzt und per Hand modelliert. Eine lokale Anästhesie ist möglich, die Einstiche der Spritze sind jedoch so minimal, dass meist nicht einmal eine lokale Betäubung nötig ist. Nach der Behandlung wird die neue Nase noch mit einem kleinen Nasenpflaster für etwa eine Stunde stabilisiert.

Die Patientin oder der Patient hat bei einer solchen Nasenkorrektur ohne OP daher in der Regel keinerlei Ausfallzeit und kann direkt wieder in den Alltag starten.

Was kostet eine Nasenkorrektur ohne Operation?

Bedenkt man, dass für eine chirurgische Nasenkorrektur in Österreich mindestens 5.000 Euro fällig werden, ist die minimal-invasive Korrektur deutlich günstiger.

Abhängig vom eingesetzten Filler-Material und der Ausprägung der Makel kostet eine minimal-invasive Nasenkorrektur pro Sitzung etwa 500 Euro.

Das Ergebnis dieser Nasenkorrektur ohne OP hält mehrere Monate an, kann dann aber ohne weiteres durch Folgebehandlungen wieder aufgefrischt werden.

Mehr dazu: So läuft eine operative Nasenkorrektur ab

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