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Natürlicher Look mit weichen Highlights im Haar: Deshalb löst "Palm Painting" den Balayage-Trend ab

Ombré war gestern: Der neue Haar-Trend "Palm Painting" verleiht deiner Haarpracht einen natürlichen Look!

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Jasmina007 / iStock

Wenn die Bäume ihre Blätter verlieren, sind auch wir bereit für einen kleinen Tapetenwechsel. Umso besser, dass ein neuer Haar-Trend für neue Frische sorgt. "Palm Painting" löst den bisherigen "Balayage"-Hype ab und sorgt mit einem natürlichen Touch für einen weichen Ombré-Look. Wir klären dich über die neue Färb-Methode auf. 

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"Palm Painting": Mit Händen weiche Highlights setzen

Wer bei "Palm Painting" an die großen Kokos-Planzen denkt liegt falsch, denn die Bezeichnung der Technik leitet sich vom Wort "Palm" (zu Deutsch: Handflächen) ab. Und der Name ist auch Programm: "Palm Painting" macht sich nämlich keine speziellen Pinseln zunutze, die Farbe wird mit den Händen auf die Haare aufgetragen. Ins Leben gerufen wurde der Trend dabei vom britischen Stylisten Marcos Veríssimo, der sein gefeiertes Handwerk in London verrichtet.

 

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Doch was unterscheidet "Palm Painting" nun von der üblichen "Balayage"-Methode? Zwar wird die Haarpracht nicht bemalt, sondern gefärbt, dennoch entpuppt sich "Palm Painting" als künstlerisches Gegenstück zum "Ombré"-Look. Anders als bei "Balayage" & Co verlaufen die Strähnen weicher und die Highlights werden natürlicher gesetzt. Da keine Utensilien verwendet werden, kann der Frisör so seinen kreativen Gedanken freien Lauf lassen. Das Ergebnis: Unebenmäßige Stellen werden vorgebeugt, während der Ansatz in der Naturhaarfarbe belassen wird. Bedeutet also, dass auch das lästige Nachfärben entfällt.

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Natürlicher Haartrend: So funktioniert "Palm Painting"

Immer mehr Frisöre bieten nun die neue "Palm"-Technik in ihrem Salon an. Wir empfehlen dir deshalb, deine Haarpracht lieber in professionelle Hände zu geben. Andernfalls kann sich "Palm Painting" schnell zu einem "Fleckerlteppich" entwickeln.

Nichtsdestotrotz haben wir eine DIY-Anleitung für Mutige parat. Wer "Palm Painting" selbst in die Hand nehmen will, muss folgende Dinge beachten:

  • Vorab ist es wichtig, nicht zu sehr von der Naturhaarfarbe abzuweichen. Wähle also eine Farbe, welche drei Haarnuancen heller beziehungsweise dunkler als deine Mähne ist.
  • Für den mühelosen Look musst du zunächst die Farbe auf deinen Handflächen (bzw. Handschuhen!) verteilen.
  • Nun heißt es ran ans Handwerk: Fahre dazu locker durch die unteren Haarsträhnen und streiche die Farbe auf dein Haar.
  • Zwar punktet "Palm Painting" durch seine Freestyle-Technik, wir empfehlen dir dennoch gleichmäßig vorzugehen, damit ein harmonischer Look entsteht.
  • Arbeite dich im Anschluss von unten nach oben heran und lasse den Ansatz dabei aus.

Im Instagram-Video zeigt der Erfinder der Methode Veríssimo, wie "Palm Painting" im Optimalfall funktioniert:

 

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