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3 Tipps, wie Sie auch als Weihnachtsmuffel den Festtagszauber zurückholen

Nicht jeder teilt die Vorfreude aufs Weihnachtsfest und das aus vielen Gründen. So setzen Sie den wahren Sinn von Weihnachten wieder auf Ihr Festtagsprogramm.

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Weihnachten mit der Familie
Aja Koska / iStock

Leuchtende Augen vor dem Christbaum und besinnliche Stunden mit der Familie: Je älter wir werden, desto mehr verblasst das einst so feierliche Fest. Der Sinn geht abhanden, die Lust auf Weihnachten gleich mit – das bestätigt nun auch eine Studie. Doch warum kehren so viele dem Fest den Rücken zu und wieso verlieren wir die Bedeutung von Heiligabend so leicht aus den Augen? Wir verraten Ihnen die Hintergründe und wie Sie den Sinn von Weihnachten zurückerlangen.

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Grinch-Mentalität statt Vorfreude

Advent, Advent ein Lichtlein brennt – für viele bilden diese Worte den Startschuss des Weihnachtsmarathons. Geschenke kaufen, den Christbaum schmücken, einen perfekten Abend mit der Familie organisieren: Ruhig und besinnlich ist die Vorweihnachtszeit dabei für die wenigsten. Die Erwartungen an einen gelungenen Abend werden so hoch gesteckt, wie sie unrealistisch sind. Für viele ist dies nur einer von wenigen Gründen, warum sie dem perfekten Ideal nicht mehr gerecht werden möchten. Lieber wird der 24. Dezember aus dem Kalender gestrichen und als Tag wie jeder andere betrachtet.

Eine Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov ergab nun, dass knapp 17 Millionen Deutsche diese Ansicht vertreten. Die Gründe dafür sind vielseitig:

  • Nur 20% der Befragten nennen ihre Religion als Grund, warum sie den Festabend auslassen.
  • Besonders Alleinstehende und Menschen ohne Kinder sehen keinen Anlass dazu am Weihnachtsfest teilzunehmen.
  • Da die Familiengründung heutzutage weitaus später stattfindet, ist auch das Alter der Weihnachtsmuffel nicht verwunderlich: Die Mehrheit ist dabei nämlich zwischen 18 und 30 Jahren.

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Sinn von Weihnachten zurückholen

Stress und Konsum prägen die Weihnachtszeit wie nie zuvor. Hervorgerufen wird dieser Drang einmal mehr von den Medien. Sie vermitteln uns ein unerreichbares Bild vom perfekten Weihnachtsfest. Viele wollen sich diesen Druck nicht mehr aufbürden, suchen nach Entschleunigung. Wie schaffen wir es also den Fokus wieder auf die tatsächliche Bedeutung zurückzulenken?

  • Bedürfnisse manifestieren: Was wünschen Sie sich zu Weihnachten? Gemeint ist nicht der Wunschzettel ans Christkind, sondern viel mehr wie sie die Zeit verbringen möchten. Viele Menschen blühen durchaus auf im Getümmel der Einkaufsstraßen und lieben es einen Festtag zu organisieren. Sollte Sie jedoch nicht zu jener Sorte gehören, ist es in Ordnung, sich diese Tatsache einzugestehen. Auch ein Fernsehabend mit der Familie oder ein Essen im Restaurant ist durchaus festtagstauglich.
  • Zeit nehmen: Legen Sie zumindest einen Tag pro Woche fest, der nur Ihnen und Ihren Liebsten gehört. Besonders die Adventsonntage bieten sich an, um Handy & Co auf stumm zu schalten und stattdessen die Zeit mit der Familie zu genießen.
  • Geschenke reduzieren: Jeder von uns freut sich, wenn er von anderen beschenkt wird. Dennoch sollte das Ziel nicht darin bestehen, den Christbaum mit zig Geschenken zu schmücken, sondern dem anderen eine Freude zu bereiten. Nehmen Sie sich daher vielleicht nur einen Wunsch des anderen vor oder einigen sie sich ganz darauf, auf den Konsumzwang zu verzichten.

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