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Ekzem wegen vielem Händewaschen: Das kannst du dagegen tun

Wenn die Hände teuflisch jucken, ist oftmals ein Ekzem schuld. Wir erklären dir, welche Rolle das Händewaschen dabei spielt und was die bessere Wahl als Seife ist.

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georgeclerk / iStock

Spätestens seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie ist die Botschaft wohl endlich bei allen angekommen. Regelmäßiges, ausgiebiges Händewaschen zählt zum A und O der Hygiene. Doch auch diese Medaille hat eine Kehrseite, und die heißt Ekzem – und die Anzahl der Betroffenen, die sich mit trockenen, geröteten, juckenden, brennenden, schuppigen oder rissigen Händen herumplagen, ist laut Hautärzten im letzten Jahr um ein Vielfaches gestiegen. Wir verraten dir, was du dagegen machen kannst.

Mehr dazu: Juckende Handflächen – das könnte dahinterstecken! 

Aber zunächst einmal: Was ist ein Ekzem überhaupt? Eine Juckflechte oder Dermatitis, wie sie auch genannt wird, ist eine der häufigsten Hauterkrankungen. Nahezu jeder Mensch erkrankt in seinem Leben zumindest einmal daran. Die Bezeichnung Ekzem ist ein Sammelbegriff für entzündliche, meist juckende, nicht ansteckende Hautkrankheiten, die in verschiedenen Formen auftreten.

Die Antwort auf die Frage, warum Handekzeme im letzten Jahr so zugenommen haben, ist rasch gefunden. Wer seine Hände mit Seife wäscht, ganz so wie sich zur Abwehr von Viren und Co gehört, zerstört damit die natürliche Barriere des Körpers, weil die Seife Fette aus der Haut löst.

Besonders betroffen davon ist medizinisches Personal. So klagen in einer Befragung von 100 Angestellten der Universitätsklinik München 90 Prozent über die typischen Symptome eines Handekzems wie zum Beispiel trockene oder juckende Haut.

Desinfektionsmittel bessere Wahl als Seife

Aber wie kann man ein derart nerviges Handekzem vermeiden? Eine Möglichkeit ist, die Hände nach dem Waschen sofort mit einer milden, pH-neutralen Seife einzucremen. Damit unterstützt du die Barrierefunktion deiner Haut, verhinderst ein Austrocknen ebendieser und vermeidest Hautirritationen.

Was viele nicht wissen: Hautärzte raten dazu, dass Einseifen und Waschen der Hände wegzulassen, der Griff zum Desinfektionsmittel ist die bessere Wahl. Mittlerweile wurde in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass Desinfektionsmittel besser hautverträglich sind als Seifeninhaltsstoffe.

Diese Mittel enthalten in der Regel Alkohol, trocknen aber die Hände nicht so sehr aus, da auch rückfettende Substanzen in ihnen enthalten sind. Wer nach dem Desinfizieren dann auch noch zu einer Handcreme greift, sollte keine Probleme mit einem lästigen Ekzem kriegen…

Mehr dazu: Ist Desinfektionsmittel umweltschädlich? 

 

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  • Martina Reuss sagt:

    Geh bitte Händewaschen hat noch nie geschadet….. Das ist lächerlich…..
    Richtige Seife…
    Gute Handcreme und gut is. Ich frage mich was haben die Leute vor Corona gemacht… Keine Hände gewaschen ❓❓❓ damits nicht zu Hautkrankheiten kommt…. Ich glaub ich wills gar nicht wissen 😳😳😳