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Elektrosmog: Halte dich Zuhause fern von elektromagnetischen Feldern

Bei Elektrosmog ist nicht die Rede von umweltbelastenden Schadstoffen in der Luft, sondern von elektrischer Strahlung, die uns umzingelt.

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AaronAmat / iStock

Elektrosmog? Elektrizität ist doch nicht luftverschmutzend, was soll das also überhaupt sein? Nun ja, mit dem Begriff sind keine gasartigen Emissionen gemeint, sondern die umgangssprachliche Weise elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder zu bezeichnen, die von elektrischen Geräten gesondert werden. Diese Felder sind mit dem Auge nicht zu sehen, aber sie können sich trotzdem als gesundheitliche Gefahr für dich erweisen, besonders wenn du dich ihnen zu oft ausgibst.

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Wie wirkt sich Elektrosmog auf den Menschen aus?

Überall aber unsichtbar – So beschreibt man die elektrischen Strahlungen im Alltag. Man hört des Öfteren, dass du dich ja von Mikrowelle & Co fernhalten sollst. Tatsächlich laufen diese aber mit niedrigen Frequenzen und elektromagnetischen Wellen, so dass bei herkömmlichen Haushaltsgeräte nur eine niedrige Gefahr einer Erkrankung besteht. Bei anderen Quellen von E-Smog gibt es immer noch geteilte Meinungen was den Grad der gesundheitlichen Gefahr betrifft. Es wurde nachgewiesen, dass bestimmte Strahlen in den menschlichen Körper hineindringen und Wärme erzeugen können. Diese werden als SAR gemessen bzw. Spezifische Absorptionsrate. Wie sich der Kontakt mit den Strahlen (langfristig) auf den Körper auswirkt ist noch ungewiss. Hirntumore, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände sind nur einige von vielen verdächtigen Gefahren, die dem E-Smog zugeteilt werden. Aktuell helfen jedoch folgende Tipps um den Elektrosmog bei Handy, W-Lan, Festnetz & Co zu reduzieren:

Handy

Mobiltelefone sind vermutlich die stärkste Strahlenquelle im Alltag, da diese direkt an den Kopf gehalten werden. Ein eingeschaltetes Handy sucht nämlich immer nach dem nächsten Rundfunksender. Bei schlechtem Empfang sendet es mit höherer Leistung. Um den Strahlenwert deines Handys zu minimieren kannst du…

  • Dein Handy ausschalten, wenn du es bspw. am Abend nicht benutzt.
  • Dich beim Kauf deines nächsten Smartphones über den SAR-Wert informieren. Frage deinen Verkäufer und siehe in der Bedienungsanleitung nach.
    • Tipp: Ein guter SAR-Wert liegt unter 0,6.
  • Beim Telefonieren ein Headset oder Kopfhörer verwenden. Diese bieten dir ausreichend viel Abstand zwischen Handy und Ohr an.

W-Lan

W-Lan Router und Hotspots im Café sondern weit weniger Strahlen ab als Handys. Diese sollten vorsichtshalber trotzdem nicht direkt am Schreibtisch oder in deiner unmittelbaren Umgebung platziert werden. Das heißt also:

  • Keinen W-Lan Router im Schlafzimmer.
  • Prompt den Stecker ziehen, solange sie nicht mit dem Internet arbeiten.
  • Besorge dir lieber eine abschaltbare Steckdosenleiste.

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Wie kann man Elektrosmog verhindern?

Du bist auch vor Monitoren und Fernseher nicht zu 100 Prozent geschützt, es sei denn deine elektrischen Geräte werden zu Hause vollständig abgeschaltet. Das heißt also: Nicht im Stand-by-Modus lassen! Auf "Standy-By" verkehrt dennoch Strom, der nicht nur verschwendet wird, sondern auch unnötige Strahlung auswirft. Draußen im Alltag ist das jedoch ein andere Sache. Außerhalb der eigenen vier Wände kommst du mit allerlei Strahlen in Kontakt, auch wenn du diese mit dem bloßem Auge nicht sehen kannst. Da zeigt es sich als relativ schwer sich gänzlich vom Elektrosmog fernzuhalten.

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