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Verfärbungen im Gesicht: Das hilft gegen gerötete Wangen

Erröten Sie rasch, vor allem bei Kälte? Was hinter roten Wangen stecken kann und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

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Warum wir rote Wangen bekommen und was man dagegen tun kann, erfahren Sie hier.
golubovy / iStock

Wir kennen es doch alle, kaum haben wir im Herbst einen Fuß vor die Haustür gesetzt, zaubert uns der kalte Wind rote Wangen ins Gesicht. Im Büro angekommen, leuchten unsere Bäckchen mit dem PC-Bildschirm um die Wette. Doch nicht nur Kälte verfärbt unsere Haut, auch zu viel Wein oder sportliche Aktivität lässt sie rot erstrahlen. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?

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Scharfes Essen & Sport als Auslöser

Wenn es besonders kalt ist, versucht unser Körper sich warm zu halten. Deshalb weiten sich die Blutgefäße, um die Versorgung der Organe zu erhöhen. Je weiter die Blutgefäße sind, desto sichtbarer sind sie – deshalb tendieren vermehrt hellhäutige Menschen zu roten Wangen. Sport, scharfes Essen oder bestimmte Erkrankungen oder Symptome (z.B. Fieber) lassen uns ebenso erröten.

Am häufigsten treten die roten Wangen auf, wenn wir uns schämen oder verlegen sind. Dabei wird die Röte im Gesicht durch zwei ausgeschüttete Immunbotenstoffe im Körper bedingt. Sie geben den Kapillaradern im Gesicht das Kommando sich zu weiten. Dadurch erhöht sich die Durchblutung der Wangen, Stirn und in manchen Fällen des ganzen Gesichts, was zur Verfärbung der Haut führt.

Mehr dazu: Warum wir uns fremdschämen

Rosacea als mögliche Ursache

Doch nicht immer stecken verzehrte Lebensmittel oder Scham hinter den roten Wangen. Verschwinden die Rötungen nicht von selbst, könnte auch eine Erkrankung der Grund für die Verfärbung sein. Werden plötzlich vermehrt Äderchen auf den Wangen sichtbar, dann könnte dies auf die entzündliche Hauterkrankung Rosacea hindeuten. Je nachdem in welchem Stadium sich die Krankheit befindet, kommt es zu Entzündungen und Knötchen der Haut.

  • Rosacea wird schubhaft ausgelöst und tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf. Anfangs treten Rötungen der Wangen, Stirn, Nase, dem Kinn und der mittleren Stirn auf. Danach verschwinden die Rötungen nach einigen Stunden wieder, im späteren Krankheitsverlauf bleiben die Verfärbungen aber bestehen.
  • Im fortgeschrittenem Stadium treten zudem eitrige Pickel, Blasen und Hautverdickungen an den betroffenen Stellen auf. Letzteres kommt vor allem an Nase, Kinn, Ohren, Stirn, Kiefer und Augenlidern vor.
  • Die Erkrankung ist zwar nicht heil-, aber dafür behandelbar. Mit Cremen, Medikamenten sowie Laserbehandlungen und operativen Eingriffen (bei schweren Fällen) können die Symptome gelindert werden.

Um eine mögliche Erkrankung zu diagnostizieren bzw. auszuschließen, fragen Sie Ihren Arzt, wenn die roten Wangen gehäuft auftreten oder nicht mehr weggehen.

Mehr dazu auf netdoktor.at: Was tun bei störenden roten Wangen?

Das können Sie gegen rote Wangen tun

  • Schützen Sie Ihre Haut! Verwenden Sie eine Tagescreme mit hohem Lichtschutzfaktor – auch im Winter. Verzichten Sie auf Alkohol in Kosmetikprodukten und Peelings.
  • Saunagänge und scharfes Essen können die roten Wangen fördern, Alkohol sollten Sie nur in Maßen genießen.
  • Stress und psychische Belastungen können ebenfalls zu den Rötungen beitragen, achten Sie auf einen ausgeglichenen Alltag mit ausreichend Entspannungsphasen.
  • Hausmittel wie feuchte Umschläge mit schwarzem Tee und kühlende Gelmasken können Schwellungen sowie Rötungen kurzfristig lindern.

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