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Schädlicher Qualm: Wieso Räucherstäbchen krebserregend sind

Hast du das gewusst? Räucherstäbchen können deine Gesundheit stark beeinträchtigen?

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microgen / iStock

Vor der Meditation werden noch ein paar Stäbchen angezündet, um für mehr Entspannung zu sorgen. Im Wellness-Salon beruhigen sie uns während dem Peeling oder der Massage und manchmal kriegt man in Naturheilmittelgeschäften einen Hauch von Flieder oder Vanille mit und man weiß sofort, dass nicht allzu weit entfernt etwas Sonderbares brennt. Das Sonderbare ist hier aber ein gesundheitsschädlicher Qualm, der nach längerfristigem Einatmen sogar Tumore hervorrufen kann. Wie viel Natur steckt also in Räucherstäbchen drin, wenn sie uns dermaßen schaden können?

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Durch Räucherstäbchen zum Passiv-Raucher

Die Verwendung von Räucherstäbchen wird meist im asiatischen Raum gesehen, vor allem an Orten, die viel Gebrauch von Esoterik machen. Die wohlriechenden Stäbchen werden bei Zeremonien angezündet, im Tempel bei Gebeten & Meditationen oder auch im eigenen Zuhause für entspanntere Momente. Genau auf diese Weise fügt man sich aber auch Schaden zu, besonders wenn das Einatmen der Stäbchen mehrmals und für längere Zeit geschieht.

Dabei passiert folgendes:

  • Kurz vor dem Verbrennen verdampfen die Räucherstäbchen durch die entstandene Hitze.
  • Nach dem Anzünden befinden sich die Duftstoffe in der Raumluft.
  • Durch die organischen Verbindungen ist es daher möglich, dass beim Einatmen die Atemwege gereizt werden.

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Ein giftiger Spaß

Um also die oben gestellte Frage zu beantworten: Ja! In Räucherstäbchen steckt doch ein wenig Natur drinnen. Die Inhaltsstoffe der Stäbchen bestehen aus zahlreichen Komponenten organischen Ursprungs, die aber zumeist unklare Mischungssubstanzen enthalten. Typischerweise enthalten diese Sägemehl als Brennmaterial, Harze, und natürlich das Holzstäbchen selbst. Nach dem anzünden verbrennen diese Stoffe jedoch nicht gänzlich und es bilden sich weitere Schadstoffe, die eingeatmet werden und die Zellen der Atemwege schaden und dazu führen, dass diese entarten.

Du musst aber nicht auf deinen Lieblings-Inzens verzichten. Für ein sicheres und gesünderes Räuchern hilft nur eines: Gut lüften! Mache deine Fenster weit auf und lasse am besten für 15-20 Minuten frische Luft rein.

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