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Diese fünf Hautsymptome können bei COVID-19 auftreten

Es gibt die unterschiedlichsten Verläufe bei COVID-19. Nun erforschen Hautärzte, wie sich die Virusinfektion auf der Haut zeigen kann. Fünf Hautsymptome haben sie entdeckt.

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Frau kratzt sich
nensuria/ iStock

Forscher quer über den Globus machen immer mehr mögliche Begleiterscheinungen und Symptome bei COVID-19 ausfindig. So haben zum Beispiel Dermatologen untersucht, was das Virus mit unserem Hautbild macht. Dabei konnten sie fünf Hautsymptome finden, die bei der Erkrankung immer wieder beobachtet werden. Damit zeigt sich, dass das Virus wortwörtlich auch unter die Haut geht.

Dr. Cristina Galván Casas vom Hospital Universitario de Móstoles in Madrid hat gemeinsam mit ihren Kollegen untersucht, welches die häufigsten Hautsymptome bei einer COVID-19-Erkrankung sind. Dafür analysierte das Forscherteam bei 375 Patienten, wie sich deren Hautbild während einer SARS-CoV-2 Infektion verändert hatte.

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Diese fünf Hautsymptome wurden entdeckt:

  • Rötungen und Schuppenbildung: Diese Nebenerscheinungen einer COVID-19-Erkrankung zeigten 47 Prozent der untersuchten Probanden. Die Schuppen und Rötungen traten teils großflächig, teils an vereinzelten Stellen der Haut auf und dauerten etwa 8 bis 9 Tage an. Vermehrt Patienten mit schweren Verläufen waren davon betroffen.
  • Frostbeulen: Dieses Symptom zeigten 19 Prozent der Erkrankten – unter ihnen waren vor allem Patienten mit leichten Verläufen und jüngere Personen zu finden. Die meist rötlich oder violett gefärbten Beulen warfen teils Bläschen und traten oft an Händen und Füßen auf. Sie dauerten etwa 12 Tage an.
  • Quaddeln am Oberkörper: Bei weiteren 19 Prozent ging die Erkrankung mit sogenannten Quaddeln einher. So bezeichnet man Erhebungen der Haut, die häufig unangenehm jucken. Diese klangen meist nach sechs bis acht Tagen wieder ab. Sie waren vor allem bei schweren Verläufen zu beobachten.
  • Bläschen: Bei etwa neun Prozent der untersuchten COVID-19-Patienten bildeten sich Bläschen auf der Haut. Diese zeigten sich in den meisten Fällen gleich zu Beginn der Erkrankung. Die Bläschen waren jenen einer Windpocken-Erkrankung sehr ähnlich.
  • Nekrosen: Bei etwa 1,9 Prozent der untersuchten Patienten, darunter vor allem ältere Patienten, starb auch das Gewebe ab.

 

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Die Studienautorin selbst betont aber, dass noch eine deutlich umfangreichere Forschung notwendig ist, um tatsächlich gesicherte Angaben geben zu können.

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