Haustiere

Haustiere für Kinder: Braucht mein Kind wirklich ein Haustier?

6 gute Gründe, warum Sie Ihrem Kind ein Tier erlauben sollten.

  • Drucken
Haustiere gut für Kinder
svetikd / iStock

Fast jedes Kind möchte gerne ein Haustier haben. Tiere stehen auf der Wunschliste vieler Kinder an oberster Stelle. Oft haben Eltern viele Ausreden parat: Zeit, Geld und dann erst der Dreck! Vielleicht sollten Sie Ihre Abneigung noch einmal überdenken, immerhin können Kinder in vielerlei Hinsicht vom Zusammenleben mit Haustieren profitieren. Wussten Sie, dass der Fellfreund positive Auswirkungen auf die Entwicklung und Gesundheit von Kindern hat?

Mehr dazu: Hunde tun schon Ungeborenen gut

Das Haustier als Gesundheitsfaktor

Viele werdende Eltern haben Bedenken, dass Haustiere die Entstehung von Allergien begünstigen könnten.

  • Studien haben jedoch ergeben, dass der Kontakt mit Tieren bei Kindern das Allergierisiko sogar senkt.
  • Sie haben ein stabileres Immunsystem und werden seltener krank.
  • Babys, die im ersten Lebensjahr viel Kontakt mit Hunden hatten, leiden deutlich seltener an Infektionen und Atemwegserkrankungen.

Aus reiner Vorsicht muss also nicht auf ein Haustier verzichtet werden, es gehört jedoch nicht ins Schlafzimmer.

Mehr dazu: Erkältung: Vom Haustier angesteckt?

Übung für das Pflichtbewusstsein

Kinder übernehmen gerne Verantwortung. Eltern, die Kinder in die Pflege von Haustieren miteinbeziehen, fördern die Selbständigkeit und soziale Kompetenz ihrer Kinder. Unter Anleitung und Aufsicht der Eltern können Kinder schon sehr früh lernen, die Bedürfnisse eines Tieres zu erkennen und notwendige Arbeiten selbständig auszuführen.

Mehr dazu: Wie lernt mein Kind Verantwortung?

Tiere fördern Sozialverhalten

Kinder, die gut mit Tieren umgehen, sind oft sozial kompetenter. Sie lernen schon früh, die eigenen Wünsche wenn nötig zu Gunsten des Tieres zurückzustecken und auf die Bedürfnisse des Tieres Rücksicht zu nehmen.

  • Es braucht Aufmerksamkeit und muss regelmäßig gepflegt und gefüttert werden.
  • Geduld und Ausdauer im Umgang mit dem Haustier fördert die Sozialkompetenz.
  • Hyperaktive und unkonzentrierte Kinder profitieren hier besonders.

Mehr dazu: 5 Gründe für die Katze

Mehr Bewegung durch das Haustier

Kinder, deren Familien einen Hund besitzen, sind aktiver als solche ohne Hund und verbringen mehr Zeit in der Natur. Egal bei welchem Wetter, der Hund muss regelmäßig raus. Ein allgemein aktiverer Lebensstil zahlt sich auch auf lange Sicht aus: Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht oder Diabetes sind bei Hundehaltern seltener.

Mehr dazu: Was tun bei einem übergewichtigen Kind?

Bessere Kommunikationsfähigkeiten

Die Kommunikation mit Tieren findet hauptsächlich auf der nonverbalen Ebene statt. Kinder, die mit Tieren aufwachsen, lernen ganz "nebenbei", Körpersprache besser zu deuten und sind in Sachen nonverbaler Kommunikation gegenüber "tierlosen" Kindern im Vorteil. Die Körpersprache der Tiere erreicht auch in sich zurückgezogene Kinder und bietet ihnen ein offenes Ohr.

Mehr dazu: Mein Hund riecht meine Stimmung

Tiere sind gute Zuhörer

Kinder mit Störungen der Sprachentwicklung können ebenso vom Zusammensein mit Tieren profitieren. Hunde akzeptieren Menschen so, wie sie eben sind. Sie sind geduldige Zuhörer, kritisieren nicht und korrigieren keine Fehler. Kinder mit Störungen der Sprachentwicklung, die Zeit mit Hunden verbringen oder ihnen vorlesen, legen ihre Ängste, zu sprechen oder laut vorzulesen, schneller ab.

Mehr dazu: Nagellack für Kinder: Harmlos oder schädlich?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.