Liebesleben

7 Anzeichen, dass Ihnen hormonelle Verhütung nicht gut tut

Sie fühlen sich oft unwohl, wissen aber nicht warum? Vielleicht sollten Sie Ihre Verhütungsmethode überdenken.

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Verhütung mit Hormonen
AntonioGuillem / iStock

Hormonelle Verhütungsmittel werden in letzter Zeit von vielen Frauen in Frage gestellt. Denn sie verursachen häufig eine Reihe von Nebenwirkungen, die für den Nutzen des verhütenden Effekts hingenommen werden. Eine Reihe dieser Symptome erachten wir als selbstverständlich und hinterfragen sie nicht mehr. Ein Fehler!

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Hormonelle Verhütung als Standard-Verhütung

Aber: Vielen Frauen sind unter der Einnahme von Hormonen zufrieden. Sie erleben keine Nebenwirkungen und schätzen die hohe Sicherheit. Nicht jede, die mit Pille & Co verhütet, denkt über das Absetzen aufgrund von körperlichen oder psychischen Problemen nach.

Von einigen als problematisch erachtet, ist jedenfalls die Tatsache, dass junge Mädchen, sobald sie sexuell aktiv sind, vom Frauenarzt die Pille verschrieben bekommen. Sei es zur Linderung von Regelschmerzen oder zur Verhinderung einer Schwangerschaft. Kommt es zu Nebenwirkungen, werden diese häufig nicht mit den Hormonen in Verbindung gebracht bzw. von den jungen Frauen und Mädchen als normal empfunden. Sie schlucken die Pille oft über Jahre oder gar Jahrzehnte und wissen gar nicht, wie sich ihr Körper ohne hormonellen Einfluss "anfühlt".

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Anzeichen, dass Sie Ihre hormonelle Verhütung nicht vertragen

Folgende 7 Symptome können ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Verhütungsmethode Ihrem Körper nicht gut tut.

  • Starke Blutungen oder Krämpfe: Mit einer "belastenden" Periode muss man nicht leben. Ein Wechsel zu einem anderen Hormonpräparat oder die Anwendung einer nicht-hormonellen Verhütungsmethode kann Krämpfe verringern und die Blutung regulieren.
  • Stimmungsschwankungen: Depressive Stimmungen, Sensibilität auf Stress oder "Dünnhäutigkeit" können Anzeichen für eine psychische Erkrankung sein. Möglicherweise steckt aber auch Ihr hormonelles Verhütungsmittel dahinter. Viele Frauen berichten von Depressionen aufgrund der Pille.
  • Reduzierte Libido: Hormonelle Verhütung spielt dem weiblichen Körper vor schwanger zu sein. Dies kann das Verlangen nach Sex stark reduzieren. Vor allem auf längere Zeit kann das für viele Frauen belastend sein. Diejenigen, die seit ihrer Jugend hormonell verhütet haben, erleben nach dem Absetzen oft so etwas wie ein zweites sexuelles Erwachen, da sich die natürliche Libido regeneriert und stärker wird.
  • Veränderter Appetit: Sie haben entweder ständig oder gar kein Bedürfnis mehr zu essen? Auch das kann mit den falschen Hormonen zusammenhängen. Das gleiche gilt auch für Gewichtsschwankungen.
  • Übelkeit und Schwindel: Diese Anzeichen gehören eher zu den starken Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung. Diese sollten auf jeden Fall mit einem Arzt besprochen werden.
  • Schmerzende Brüste: Kurzzeitig empfindliche Brüste sind Teil des natürlichen Zyklus. Kommen jedoch starke oder dauerhafte Schmerzen dazu, könnte es an der Verhütungsmethode liegen. Auch hier gilt es, sich an ehestmöglich an einen Frauenarzt zu wenden.
  • Pickel: Manche hormonelle Verhütungsmittel werden gezielt gegen Akne verschrieben. Andere wiederum fördern diese. Wenn Sie unter unreiner Haut leiden, kann dies eine Nebenwirkung der Hormone sein.

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Ausprobieren oder wechseln

Wenn Sie eine oder mehrere der genannten Nebenwirkungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Bedenken Sie, dass bei jedem Wechsel ein Präparat mindestens drei Monate getestet werden sollte. Vor allem Symptome wie Schmierblutungen können sich nach einigen Wochen legen.

Bestehen Sie außerdem auf eine ausführliche Aufklärung durch den Arzt, bevor Sie sich ein Medikament zur hormonellen Verhütung verschreiben lassen.

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