Familie

Warum Mama doch keine Superheldin ist

Warum das Superhelden-Image manchmal schaden kann.

  • Drucken
Warum Mama keine Superheldin ist
MMPhotography / iStock

Mamas sind immer da, egal ob man sie braucht oder nicht. Mamas können alles, merken sich alles, schaffen alles und das rund um die Uhr. Schlafen sie überhaupt? All das und noch viel mehr verleiht ihnen den Status der Superheldin. Aber Moment mal, Superhelden haben Superkräfte, schaffen alles mit links. Warum das Superhelden-Image der Normalo-Mutter schaden könnte.

Mehr dazu: 9 Gewohnheiten glücklicher Mamas

"Ich bin Mutter. Was sind deine Superkräfte?"

Mütter haben eine nicht enden wollende To-do-Liste: Kinder erziehen, sauber machen und satt (mit gesunder Bio-Kost und keinem Junk Food), ihre Freizeitaktivitäten organisieren und nebenbei sollen Mamas blaue Flecken wegbusseln, dem Kind Aufmerksamkeit schenken (aber nicht zu viel) und die Karriereleiter emporklettern. Dabei sollen sie bitte gelassen bleiben und auch noch gut aussehen. Die Socia-Media-Welt erhöht den Druck auf die perfekte Bilderbuchfamilie und löst bei vielen Müttern Perfektionswahn aus. Muss das wirklich sein?

Superhelden-Sprüche wie jener oben sollen Mütter stark machen und ihnen zeigen, was sie alles schaffen. Doch es stellt sich die Frage: Soll das so sein? Wollen und brauchen Mütter das Image eines Superhelden, der in müheloser Multitasking-Manier den Alltag stemmt?

Mehr dazu: 3 Tipps für Social-Media-Detox

Warum das Superhelden-Image oberflächlich ist

Mütter sind nicht immer stark oder perfekt und sollen es auch gar nicht sein.

  • Mütter dürfen Unterstützung brauchen und annehmen. Wir erinnern uns: Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen.
  • Mamas dürfen auch mal ungeduldig und fertig mit den Nerven sein. Wenn alles schief geht, nichts hinhaut und sie einfach mal einen schlechten Tag haben. Oder wenn die Kinder einen haben.
  • Mamas dürfen Gefühle zeigen, auch mal schwach und ausgelaugt sein. Und dann muss es okay sein.

Mütter sind Menschen, keine Superhelden, und das ist keine Schande, sondern vielleicht sogar die eigentliche Superkraft. Erleben Kinder ihre Eltern authentisch und erleben sie, wie ihre Mutter Gefühle zeigt, mit Stress, Höhen und Tiefen umgeht, lernen sie, damit umzugehen und dass es okay ist, auch mal "schlecht drauf" zu sein.

Mehr dazu: Papa macht's anders, aber nicht schlechter

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.