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Wie Meditation das Sexleben verbessern kann

Forscher entdeckten, dass regelmäßiges Meditieren zu einem verbesserten Sexleben und intensiveren Orgasmen verhilft. Wir zeigen Ihnen, wie Meditation auch Ihr Liebesspiel auf die nächste Ebene bringen kann.

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Meditation kann das Sexleben verbessern und Orgasmen intensiver machen.
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Strapse, Rollenspiele, Sexspielzeug: Damit das Liebesleben spannend bleibt, greift man oft zu Hilfsmitteln, die es aufpeppen sollen. Manchmal ist dies aber gar nicht nötig, denn wer regelmäßig meditiert, kann ebenfalls auf seine Kosten kommen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch bewusstes Entspannen besseren Sex genießen können.

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Was bringt Meditation?

Regelmäßige Meditation entspannt, vermeidet Stress, macht uns kreativer und kann sogar für besseren Schlaf sorgen. Es bringt unsere Gedanken sowie Emotionen in Einklang und aktiviert vermehrt die Spiegelneuronen im Körper. Diese ermöglichen uns das zu spüren, was unser Gegenüber gerade fühlt.

  • Forscher der Brown University  entdeckten, dass Frauen, die ein bis zwei Wochen meditiert hatten, sich beim Liebesspiel besser fallen lassen konnten. Sie fühlten sich sexuell schneller erregt und nahmen ihre Libido viel intensiver wahr.
  • Meditation hilft auch dabei, seine Gedanken voll und ganz auf den Akt zu fokussieren. Viele Frauen und auch Männer neigen dazu, an ganz unterschiedliche Sachen zu denken, anstatt sich auf das Liebesspiel einzulassen.
  • Eine Studie der Harvard University konnte unter anderem nachweisen, dass Menschen, die oft meditieren einfühlsamer sind. Daher führt die Meditation zu einem ausgeprägten Bedürfnis, Gutes zu tun.
  • So kann Ihnen auch nicht mehr der Alltag alle positiven Gedanken und Emotionen rauben, da Sie diese nun bewusst kontrollieren und Negatives nicht mehr an Ihren Mitmenschen auslassen. Das wirkt sich positiv auf Ihre und auf die Bedürfnisse Ihres Partners aus.

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Weniger Stress, besserer Orgasmus

Erhöhte Cortisolwerte führen mitunter zu Erektionsstörungen und erschweren Frauen den Höhepunkt zu erleben. Stress ist der natürliche Feind des Orgasmus und bringt daher auch die Stimmung im Schlafzimmer zum Stillstand.

  • Wenn Sie regelmäßig meditieren, dann ermöglichen Sie sich selbst, den Geschlechtsverkehr besser zu genießen.
  • Schon wenige Tage nach der ersten Meditation erhöhen sich Ihre Dopamin– und Serotoninwerte, während Adrenalin- und Cortisolspiegel abnehmen.
  • Das regt die Libido an und sorgt dafür, dass Orgasmen besser wahrgenommen werden und deutlich intensiver sind.

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Wie funktioniert die Sex-Meditation?

Wer anfängt zu meditieren, darf nicht mit einer sofortigen Umstellung des Sexlebens rechnen. Damit das Ritual wirkt, müssen Sie es in Ihren Alltag integrieren und für einige Zeit lang durchführen. Zehn Minuten morgens oder abends sind absolut ausreichend. So funktioniert's:

  • Richtiger Ruheort: Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, an dem Sie für zehn Minuten ungestört sein können. Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein oder legen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Rücken.
  • Perfekte Position: Beim Schneidersitz platzieren Sie Ihre Hände auf den Oberschenkeln, wenn Sie liegen, dann lassen Sie die Arme neben dem Körper ruhen, die Handflächen schauen nach oben.
  • Haltung bewahren: Richten Sie sich auf und ziehen Sie Ihre Schultern hoch zu den Ohren. Lassen Sie sie wieder langsam nach hinten und anschließend in die Ausgangsposition zurücksinken. Halten Sie dabei Ihren Kopf aufrecht in der Verlängerung der Wirbelsäule.
  • Konzentrieren Sie sich: Schließen Sie Ihre Augen und fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Nasenspitze. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Lassen Sie die Luft durch die Nase in Ihren Körper und wieder hinaus fließen.
  • Keine Ablenkungen: Atmen Sie die nächsten Minuten bewusst ein und aus. Sobald Sie mit Ihren Gedanken abschweifen und an etwas anderes denken, dann reagieren Sie sofort darauf. Lenken Sie Ihre Konzentration wieder auf Ihre Atmung zurück und versuchen Sie alle negativen Emotionen oder Gedanken beiseite zu schieben.
  • Tipp: Haben Sie Probleme damit sich auf Ihre Atmung zu konzentrieren, dann können Sie auch in Gedanken mitzählen. Beim Einatmen kommt "eins", beim Ausatmen "zwei". Mit etwas Übung können Sie sogar beim Einatmen "Ausatmen" denken und anders herum. Dies trainiert Ihre Gehirnfunktionen und lässt Sie effizienter denken.

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