Liebesleben

Stärkere Beziehung durch gemeinsames Pupsen?

Es gibt Dinge, die man vor seinem Liebsten eher nicht tun möchte, dazu zählt unter anderem Furzen. Eine Studie zeigt jedoch, dass ein Darmwind der ultimative Liebesbeweis sein soll.

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Wer vor seinem Partner pupst, zeigt ihm dadurch, dass er sich in der Beziehung sehr wohl fühlt.
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Rülpsen, Pupsen oder doch mit offener Tür auf die Toilette gehen? Die Grenzen der Grauslichkeiten in einer Beziehung verfließen manchmal sehr schnell mit dem Alltag, doch ist es wirklich okay seinen Körperreflexen freien Lauf zu lassen? JA, sagt eine amerikanische Umfrage der US-Seite mic.com: Laut den Probanden soll dies für eine festere Partnerschaft sorgen.

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Vom Winde verweht

Für die Umfrage wurden 125 Personen zwischen 20 und 30 Jahren gefragt, wie lange sie in einer Beziehung warten, bevor sie vor ihrem Partner das erste Mal einen Darmwind frei lassen. Die Umfrage kam zu folgenden Ergebnissen:

  • 29 Prozent lassen nach zwei bis sechs Monaten Beziehung den Körperreflexen freien Lauf.
  • 25 Prozent können erst nach sechs bis zwölf Monaten ohne schlechtem Gewissen vor dem Partner pupsen.
  • 22 Prozent waren alles andere als schüchtern, sie beglückten ihre Liebsten schon nach ein paar Wochen mit Flatulenzen.
  • Nur neun Prozent konnten erst nach einem Jahr ihren Darmwind freilassen.

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Ein Pups als Liebesbeweis?

Für 33 Prozent der Befragten ist die "Furzbarriere" bei regelmäßigen Übernachtungen überschritten und rechtfertigt daher einen Pups. Circa 19 Prozent würden nur furzen, wenn ihnen ihr Partner zuvorgekommen wäre und sieben Prozent sind überzeugt, dass sie niemals vor ihrem Liebsten einen fahren lassen werden.

Laut anderen Umfragen ist es erwiesen, dass die Darmwinde auftreten, wenn andere "Beziehungsstufen" wie das erste "Ich liebe dich" erreicht wurden. Wer problemlos vor seinem Partner pupsen kann, zeigt ihm indirekt wie unglaublich wohl er sich mit ihm fühlt. Das heißt: Pärchen, die voreinander flatulieren, bleiben wohl auch länger zusammen.

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Verminderte Attraktivität?

Was die restlichen (schüchternen) sieben Prozent betrifft, könnte eine Studie aus dem Jahr 2005 Aufklärung bringen: Im Rahmen der Untersuchung wurden 172 hetero- und homosexuelle College-Stunden über ihre Körperreflexe befragt. Dabei kam heraus, dass es 55 Prozent der heterosexuellen Frauen und homosexuellen Männer als unangenehm empfinden, vor anderen Personen zu pupsen. Sie hatten die Befürchtung, dass sie dadurch unattraktiv wirken könnten und es nicht ihren Geschlechterrollen entsprach.

Heterosexuelle Männer stuften ihre Flatulenzen als besonders "witzig" ein.

Doch egal, ob Sie vor ihrem Partner pupsen oder jedes mal auf die Toilette laufen, um den Darmwind freizulassen: Ihr Schatz liebt Sie genau so wie Sie sind! Flatulenzen sind etwas absolut normales und tun unserem Darm gut. Also: Was raus muss, muss raus!

PS: Im Schlaf können wir unseren Darm am wenigsten beherrschen, also wird es Ihnen und bestimmt auch Ihrem Liebsten schon einmal passiert sein, dass ein kleiner Pups entweicht. Hat Ihr Partner noch dazu einen sehr festen Schlaf, dann löst sich das Problem (meist lautlos) wortwörtlich in Luft auf.

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