Familie

Wann soll ich ein Baby bekommen? Der "perfekte" Zeitpunkt

Aus medizinischer Sicht sollten Frauen mit Kinderwunsch nicht zu spät mit der Familienplanung beginnen.

  • Drucken
Paar mit Kinderwunsch bekommt jetzt ein Baby
PeopleImages / iStock

Die meisten Frauen fragen sich ab einem gewissen Alter, ob und wann sie in ihrem Leben ein Kind gebären wollen. Während die heute 50-Jährigen zumeist Anfang 20 Eltern wurden, lässt sich die heutige Generation damit ein wenig mehr Zeit. Das liegt unter anderem an den veränderten Lebensumständen. Viele Frauen studieren und möchten sich beruflich etablieren, bevor sie eine Familie gründen.

Aber welcher Zeitpunkt ist aus medizinischer Sicht eigentlich der beste?

Mehr dazu: 10 Hilfreiche Hacks für die Schwangerschaft

Eizellen sind irgendwann Mangelware

Je älter eine Frau wird, desto weniger Eizellen trägt sie in sich. Die Chancen schwanger zu werden, sinken dementsprechend. Laut Medizinern endet die fruchtbarste Phase mit dem 25. Lebensjahr, ab diesem Zeitpunkt nimmt die Fruchtbarkeit immer mehr ab. Schwangerschaften sind natürlich auch danach möglich, sind aber komplikationsreicher. Probleme mit der Fruchtbarkeit nehmen jenseits der 25 jedenfalls zu. Ab Mitte 30 wird es dann häufig schwer, schwanger zu werden:

  • bis 25: fruchtbarste Phase, Fehlbildungen sind selten
  • 25 bis 30: Anzahl gesunder Eizellen sinkt, eher Komplikationen
  • ab 35: schwanger werden oftmals schwierig, Fehl- und Frühgeburten häufiger

Ein junger Körper steckt Schwangerschaft und Geburt außerdem besser weg als ein älterer. Junge haben ein festeres Bindegewebe, das die Dehnung durch das wachsende Baby weniger übel nimmt. Bleibende Dehnungsstreifen und Co. können zwar altersunabhängig (je nach Veranlagung) auftreten, sind aber bei älteren Frauen trotzdem häufiger.

Umso jünger die Frau, desto mehr Energie hat sie überdies in der Regel, um den stressigen Alltag mit Baby zu bewältigen. Schlafmangel, Müdigkeit und Stress prallen von Älteren oft weniger gut ab.

Mehr dazu: Stress im Haar: Risiko für Wochenbettdepression bestimmen

Umsetzung eher schwierig

Eizellen hin oder her: Viele Frauen in den Zwanzigern möchten für ein Kind in Sachen Beruf und Erfolg noch nicht zurückstecken. Ein Baby stellt immerhin das gesamte Leben auf den Kopf, vor allem, wenn der Mann sich nach traditionellem Maße in Haushalt und Kindererziehung einbringt.

Mehr dazu: Mütter trotz Partner überlastet

Bevor Sie sich der Gründung einer Familie widmen, wollen Sie sich daher bilden und im Job etwas erreichen. Das Finanzielle spielt ebenso eine Rolle: Ohne Rücklagen (z.B. von der Familie) oder einen gut verdienenden Partner können und möchten sie die Verantwortung für ein Kind nicht eingehen.

Ein Großteil fühlt sich heute zwischen 30 und 35 bereit, Mama zu werden.

Mehr dazu: Unsere Kinder brauchen Minimalismus

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.