Liebesleben

Smartphone versus Sex – Wer gewinnt?

Das Smartphone stört das Liebesleben – legt das Handy weg!

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Das Smartphone stört beim Sex
grinvalds / iStock

Das Smartphone ist omnipräsent. So sehr, dass es sogar einen eigenen Begriff für jene Nutzer gibt, die das Handy kaum noch aus der Hand legen und dadurch ihre Umwelt völlig vergessen: Smombies. Eine US-Studie macht nun deutlich, dass viele nicht einmal während des Geschlechtsverkehrs darauf verzichten wollen.

Mehr dazu: Das Handy schadet den Händen

Studien zeigen Smombie-Ausmaße

Wie sehr sich das Smartphone bereits in den Alltag der Österreicher eingeschlichen hat, wurde mit der Umfrage "Always On" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com verdeutlicht.

Die zentrale Frage lautete: "Worauf könnten Sie ohne Probleme eine Woche lang verzichten?" Die Antworten überraschen dann doch, immerhin würden mehr als die Hälfte lieber auf Sport und Sex verzichten als auf ihr Smartphone:

  • Alkohol (84,8%)
  • Sport (54,2%)
  • Sex (53,9%)
  • Handy & Internet (jeweils 19%)

Grund zur Hoffnung, dass das Smartphone den Alltag nicht vollends bestimmt, besteht allerdings noch: Immerhin legen 78% der Befragten Wert darauf, bewusst Smartphone-Pausen einzulegen.

Eine andere Umfrage, die von dem Mobilfunkunternehmen SureCall durchgeführt wurde, befragte 1.137 Amerikaner zu ihrer Handynutzung.

  • 69% checken ihr Smartphone auf der Toilette,
  • sogar 22% werfen in der Dusche einen Blick darauf.
  • Und 10% geben zu, sogar schon während des Geschlechtsverkehrs mit dem Partner einen Blick auf das Handy geworfen zu haben.

Mehr dazu: Digital Detox: Bewusst offline gehen

Auswirkungen auf das Sexualleben

10% der Befragten lassen also zu, dass das Smartphone ihr Sexualleben stört.

  • In der Altergruppe der 35- bis 51-Jährigen ließen sich 9% dazu hinreißen.
  • Unter den 18- bis 34-jährigen Nutzern sind es 17%, denen Facebook oder WhatsApp schon einen Seitenblick Wert waren.

Ohnehin leiden vor allem bei Teenagern persönliche soziale Kontakte unter der Handynutzung. Auch Freizeitaktivitäten, die nichts mit den digitalen Medien zu tun haben, sind im Rückgang.

Dass sich das Smartphone in die Intimsphäre einschleicht, ist alarmierend – und mehr als respektlos dem Partner gegenüber. Oder sollten wir diese Entwicklung doch noch positiv sehen, nämlich weil Sex überhaupt stattfindet? Immerhin gilt das Handy auch als Lustkiller Nummer 1. Und Millennials haben Angst vor Sex, weil sie von dem Überangebot an Sex in der Gesellschaft die Nase voll haben.

Mehr dazu: Die häufigsten Sex-Fragen auf Google

Legt das Handy weg!

Nicht nur, weil Sex bekanntlich für die Fortpflanzung unserer Spezies notwendig ist (oder droht die Smombie-Apokalypse?) sollten wir nicht auf Sex verzichten – und schon gar nicht wegen des Smartphones. Es gibt eine Reihe von Argumenten, warum Sex gut ist. Wir haben hier schon einmal zumindest 10 gute Gründe für Sie parat. Und widmen Sie Ihrem Partner 100% Ihrer Aufmerksamkeit, werden Sie es bestimmt nicht bereuen.

Mehr dazu: Tipps für den gesunden Umgang mit dem Smartphone

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