Green Living

7 Tipps für einen nachhaltigen Umgang mit deinen Lebensmitteln

Ob dein Essen nun im Müll landet liegt im wahrsten Sinne des Wortes in deiner Hand. Mit diesen Tipps vermeidest du Lebensmittelabfälle.

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KOEUTH PHEAP / iStock

Tonnenweise Essen landen Jahr für Jahr in Müllhalden. In österreichischen Haushältern liegt diese Menge bei etwa 157.000 Tonnen angebrochener sowie original verpackter Lebensmittelware. Allein in Wien wirft der durchschnittliche Wiener etwa 40 Kilogramm an Lebensmitteln weg. Diese Werte sind zwar real, müssen aber nicht deiner Realität entsprechen. Ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln steht also an, den du mit Hilfe dieser Tipps gewiss mit Leichtigkeit hinbekommst!

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So kriegst du das mit der Nachhaltigkeit hin

Die vorzeitige Entsorgung von Lebensmitteln ist nicht nur schade um das leckere Essen. Die Verschwendung ist auch seitens anderen Faktoren problematisch, wie zum Beispiel der negativen Auswirkung auf Umwelt und Gesellschaft. Die Herstellung, Lagerung und der Transport von Lebensmitteln verbrauchen schließlich jede Menge Energie und Ressourcen, die umsonst zum Einsatz kommen, wenn alles einfach unbedacht weggeschmissen wird. Noch dazu steckt hinter der Produktion von Apfel, Birne & Co menschliche Arbeitskraft, die ohne Ackerboden und Wasser niemals zustande gekommen wäre. Behalte daher die ganze Herstellungsprozedur im Gedanken, wenn du das nächste Mal Lebensmittel wegwirfst, das noch gerettet werden kann.

Wende diese Tipps an, um deine Lebensmittel auf nachhaltige Weise zu retten:

  1. An erster Stelle sollte angemerkt werden, dass jedes Essen schön und genießbar ist. Auch die, die nicht perfekt aussehen. Obst und Gemüse, dass nicht der Norm entspricht gelangt nicht in den Handel und hat daher keine Chance weiterverkauft zu werden. Aber auch die Zucchini mit Kratzer oder den Apfel mit einem braunen Merkmal solltest du nicht zur Seite legen.
  2. Wenn wir in einem Restaurant essen, sind wir große Portionen gewöhnt und werden prinzipiell viel früher satt. Das führt dazu, dass wir mehr essen als wir es nötig haben. Was passiert mit dem übrig gebliebenen Essen? Schwups, in den Müll damit! Schaue daher, dass du viel öfters zu Hause isst und auch da kleinere Portionen kochst oder beim auswärts Essen dann doch lieber etwas vom Buffet bestellst.
  3. Falls dir das jedoch nicht möglich ist kannst du immer noch Reste einpacken und mit nach Hause nehmen.
  4. Restessen, sei es jetzt vom Restaurant oder gleich aus der eigenen Küche, kannst du einfrieren und zu einem anderen Zeitpunkt genießen. Butter-Reste, Brot, ja sogar Gewürze kannst du einfrieren und später noch genießen.
  5. Reste-Rezepte sind ein Wahnsinn. Der innere Chef-Koch, der in deiner Seele schlummert, kann endlich freigesetzt werden und einfallsreiche Essens-Kreationen herzaubern — und das alles bestehend aus Essensresten.
  6. Verzichte auf übermäßig große Kauf-Aktionen. XXL Packungen oder "Drei für Zwei"-Angebote nützen dir als Einzelperson nicht viel. Spare also lieber dein Geld und verzichte darau Großmengen zu kaufen, die ohnehin Teils weggeworfen werden.
  7. Damit du bei deinem nächsten Einkauf deinen Einkaufswagen nicht wieder übermäßig vollstopfst, empfehlen wir dir mit gesättigtem Magen einkaufen zu gehen. Hunger füllt nämlich deinen Einkaufswagen, aber wenn du gerade keinen Snack parat hast um deinen Appetit zu besänftigen hilft auch ein großes Glas Leitungswasser.

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Setze noch einen drauf

Wenn dir das Thema Umwelt am Herzen liegt kannst du dich noch weiter ins Zeug legen und zusätzlich deinen Verpackungsmüll reduzieren. Dies ist leider ein zusammenliegendes Problem, wenn es um Lebensmittelkonservierung geht. Die Verpackungen in die deine Lebensmittel geliefert werden bestehen oft aus Plastik oder anderen Materialien, die biologisch schwer abbaubar sind. Wenn du also schon dabei bist, kannst du deinen Teil leisten, um die Reduzierung von Plastikmüll zu unterstützen. Wie das geht erfährst du anhand dieser leichten Schritte!

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