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Der Regenwald brennt! Amazonas stößt mehr CO2 aus als er aufnimmt

Rodungen und Brände im Amazonas nehmen kein Ende, die grüne Lunge des Planeten scheint gekippt zu sein. Alles zur dramatischen Entwicklung…

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Brasil2 / iStock

Nach einer Studie der Zeitschrift Nature Climate Change führt die durch Abrodung ausgelöste Entwaldung des brasilianischen Urwaldes Amazonas und daraus resultierende Waldbrände zu stetig steigenden CO2-Emissionen. Waldrodungen belasten das Klima und ohne lösungsorientierte Maßnahmen, um die Grünflächen zu retten, sieht es bald sehr dunkel aus für die Erde.

Mit dem Anstieg der Abgase sowie der Flächenvernichtung wissen selbst Experten nicht mehr, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die "grüne Lunge" der Erde vor dem Kollaps zu retten. Der Forscher Jean-Pierre Wigneron vom französischen Nationalen Institut für Agronomie-Forschung (Inra) und Co-Autor der Studie warnt: "Wir wissen nicht, ab welchem Punkt diese Veränderung irreversibel werden könnte."

Mehr dazu: "Greenpeace" warnt, immer mehr Waldbrände im Amazonas

Ein Schritt nach dem anderen

Teilweise gibt man politischen Kräften die Schuld an den geschwächten Umweltschutzmaßnahmen. Berichten zufolge ist der umstrittene rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro für die Vernachlässigung von wichtigen umweltbezogenen Entscheidungen verantwortlich. Vor seinem Amtsantritt 2018 kämpfte man bereits seit mehr als 10 Jahren gegen die Folgen von Rodungen und vor allem Waldbränden an, die das Ökosystem, wie wir es kennen, schwer belasten.

Bis jetzt ist folgendes bekannt:

  • In den Vorjahren erhöhte sich das Ausmaß der Entwaldung um etwa das Vierfache – Die gerodete Fläche betrug rund 3,9 Millionen Hektar, eine Fläche, so groß wie die Niederlande.
  • Die Wald-Degradation im Amazonas-Becken ist zu einem der größten umweltschädlichen Verfahren geworden und sollte auch als jenes erkannt werden.
  • Anhand der gesammelten Zahlen nahm die Waldgegend rund 13,9 Milliarden Tonnen an CO2 auf, gab jedoch weitaus höhere 16,6 Milliarden Tonnen ab. Damit gab die grüne Lunge des Planeten mehr CO2 ab, als sie aufgenommen hatte.

Diese Zahlen mögen vielleicht einschüchternd wirken – doch in kleinen Schritten kannst auch du zu einem positiven CO2 Fußabdruck beitragen.

Mehr dazu: App misst ökologischen Fußabdruck

Wissen macht schlau(er)

Aktuelle Meldungen können dir in Sachen Übersicht vielleicht helfen, diese sind aber manchmal schwer zu deuten. Aber mit Expertenwissen lässt sich alles viel leichter erklären und dann auch verstehen. Eine mögliche, gute Quelle ist der TikTok-Kanal "WWF Deutschland". Hier erfährst du alle Fakten zum Thema Umwelt und Natur, die an sich schwer zu verdauenden Themen werden mit Humor und Leichtigkeit präsentiert.

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Mehr dazu: Deshalb lieben wir den TikTok-Kanal von WWF Deutschland!

Laut der oben angeführten Studie sollte der tropische Regenwald besonders viel CO2 aufnehmen – doch das tut er im Laufe der letzten Jahre immer weniger. Das große, übergeordnete Ziel ist die Bekämpfung des Klimawandels. Pflanzen, Böden und die Ozeane spielen eine entscheidende Rolle, um das Ökosystem intakt zu halten. (APA Science/Red.)

Mehr dazu: Greenpeace warnt –Klimawandel auch in Österreich bereits sichtbar

 

 

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