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Corona-Krise: Lokale Betriebe brauchen jetzt unsere Unterstützung

Klein- und Mittelbetriebe sind derzeit von enormen Einbußen betroffen. So unterstützt du lokale Betriebe in deiner Umgebung!

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So unterstützt du lokale Betriebe
arinahabich / iStock

Die Corona-Krise trifft nicht nur die Arbeitnehmer besonders hart, auch Unternehmer sind derzeit mit enormen Umsatz-Einbußen konfrontiert. Doch während es große Ketten über die Runden schaffen, stehen Einzelunternehmen sowie Klein- und Mittelbetriebe schon in wenigen Wochen vor dem Ruin. Wir verraten dir 3 Tipps, wie du vom Coronavirus betroffene Unternehmen unterstützt.

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Emotionaler Video-Aufruf eines Bäckers

Derzeit geht ein Aufruf aus Hannover viral: Gerhard Bosselmann ist Bäcker und Besitzer der Bäckerei Bosselmann. Er und seine Mitarbeiter sind stark betroffen von der Corona-Krise und sorgen sich um ihren Beruf. "Der Mittelstand wird fallen gelassen.", fürchtet Bosselmann. Sollten die Umsätze sich in den nächsten 6 bis 8 Wochen nicht bessern, müsse er nicht nur Mitarbeiter entlassen, sondern die Bäcker grundsätzlich schließen. Eine Vorstellung die den Besitzer in Tränen ausbrechen lässt, weshalb er sich nun an alle Konsumenten wendet: "Gehen Sie zu Ihrem Bäcker um die Ecke! Und es ist scheißegal wie dieser Bäcker heißt, sie retten damit Arbeitsplätze."

Hier siehst du das ganze Video:

 

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#supportyourlocal

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Kleinbetriebe & lokale Geschäfte unterstützen

Bosselmann ist einer von wenigen Betroffenen, die nun um ihre Existenz bangen müssen. Denn die Schließung von Unternehmen zieht nicht nur die Besitzer, sondern auch unzählige Angestellte in die Arbeitslosigkeit. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. So gibt es mittlerweile einige Hilfsmaßnahmen, mit welchen wir Konsumenten den Unternehmen (zumindest für einige Zeit) unter die Arme greifen können:

  • Online & lokal bestellen: Nicht nur die Internet-Riesen, wie Amazon & Co besitzen heutzutage einen Onlineshop. Gerade in der Corona-Krise sind viele Geschäfte auf die Internet-Einkäufe angewiesen. Die Aktivistin und Autorin Nunu Kaller stellt ihre Website deshalb als Plattform zur Verfügung, auf welcher Unternehmen und deren Onlineshops verlinkt sind. Wer sich also in schwierigen Zeiten mit Onlineshopping ablenkt: Gerne, aber bitte bei lokalen Betrieben.
  • Gutscheine für später kaufen: Auch mit Gutscheinen kann ein Unternehmen sich eine Zeit lang über Wasser halten. Wer sein Lieblingsrestaurant also auch nach der Quarantäne besuchen will, sollte schnell handeln: Denn ohne Gäste gibt es keine Zukunft für die Lokale. Damit sich dieses Szenario auf keinen Fall verwirklicht, riefen einige Restaurant-Liebhaber die Plattform "Vorfreude.Kaufen" ins Leben. Dort haben Konsumenten auch in der Quarantäne die Möglichkeit, Gutscheine von österreichischen Gastronomen zu kaufen.
  • Bäcker & Co statt Großketten: Kleine Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte sind auf die tägliche Laufkundschaft angewiesen. Bleibt diese aus, droht auch ihnen der Konkurs. Deshalb verzichte lieber auf lange Warteschlangen in den großen Supermarktketten und kaufe stattdessen bei lokalen Geschäften in deiner Umgebung ein.

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