Green Living

Diese Tipps helfen, ab sofort keine Lebensmittel mehr zu verschwenden

157.000 Tonnen Lebensmittel landen jährlich in Österreichs Mülltonnen – das ist genug. Mit diesen Tipps setzen wir dem Verschwenden ein Ende!

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Tipps wie man Lebensmittelverschwendung vermeidet
AndreyPopov / iStock

Lass dir die Zahl auf der Zunge zergehen: 157.000 Tonnen Essen werfen die Österreicher pro Jahr einfach in den Müll (Quelle: Wiener Umweltschutzabteilung).

  • Dazu zählen nicht nur Speisereste, die auf dem Teller übrig bleiben, sondern auch Zubereitungsreste (z.B. Eierschalen) sowie halbvolle und ungeöffnete Packungen.
  • Die Verschwendung von wertvollen Lebensmitteln fordert nicht nur die Umwelt heraus und erhöht unnötigerweise die Treibhausgasemissionen, sondern treibt auch die Produktion und Herstellung an die Spitze.
  • Es werden immer mehr Mengen an Wasser, Tieren, Flächen und Energie benötigt nur damit ein Gros der Nahrungsmittel letztendlich auf dem Mist landet.

Setzen wir der massenhaften Verschwendung von Ressourcen und Lebensmitteln ein Ende, indem wir überlegt handeln. Das fängt bereits beim Einkauf an. Wir haben Tipps.

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Wie viel isst du eigentlich?

Viele Reste landen nicht im Magen, sondern einfach im Müll. Beobachte genau, wie viel in deiner Familie tatsächlich gegessen wird.

  • Koche selbst – Fertiggerichte sind nicht nur ungesund, ihre Verpackung macht mehr Müll als nötig und die Portionen sind oft zu groß berechnet.
  • Mengen überdenken – Berechne die Essensmengen neu und passe die Portionsgrößen an.
  • Aufheben – Werfe Reste nicht weg, sondern hebe diese für den nächsten Tag auf (Meal-Prepping!). Lasse dir dein übrig gebliebenes Essen auch im Restaurant einpacken.
  • Meal Prep – Nimm dir dein Mittagessen ins Büro mit. Das erleichtert den Alltag ungemein. Bedenke auch diese Menge bereits beim Kochen.

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Erstelle einen Wochenplan

Gehe nicht mehr planlos einkaufen, sondern überlege im Vorhinein, wovon du wie viel brauchst. Oft kaufen wir viel zu viel ein, um auf Nummer sicher zu gehen, obwohl der Kühlschrank gut gefüllt ist. Es bedarf zwar Überlegungen und Organisation vorweg, doch einen Essensplan für die Woche zu erstellen lohnt sich allemal und ist im Alltag durchaus eine Erleichterung.

Wichtig nach dem Einkauf ist auch die richtige Lagerung der Lebensmittel, damit sie so lange wie möglich frisch bleiben.

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Mindesthaltbarkeit überprüfen

Vertraue dem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht blind, sondern öffne die Verpackung und nimm es genauer unter die Lupe: Riecht es nicht seltsam und sieht es immer noch gut aus, ist das Nahrungsmittel einwandfrei und du kannst es mit gutem Gewissen genießen.

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Lege einen Restl-Tag ein

Plane unbedingt auch einen Tag in der Woche ein, an dem du kein neues Gericht kochst, sondern einen Blick in den Kühlschrank wirfst und etwas mit jenen Nahrungsmitteln zaubern, die übrig geblieben sind oder von denen zu viel gekauft wurden.

  • Eine schmackhafte Gemüsepfanne lässt sich mit wenigen Zutaten zaubern. Oder du kochst dir eine wärmende Suppe.
  • Du hast noch zu viel überreifes Obst? Mixe dir einen Smoothie oder verkoche es zu einem Mus.

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Gemüseabfälle verwerten

Ein Großteil der Lebensmittel, die im Müll landen, sind nicht nur verkochte Reste, sondern Gemüseabfälle. Was tun mit den ganzen Schalen von Zwiebel, Knoblauch und Erdäpfeln oder den Karottenresten? Du kannst die Abfälle in einem Tiefkühlsackerl sammeln, dann kochen und als schmackhafte Grundlage für Saucen etc. verwenden.

In dem Video siehst du eine Anleitung, wie du aus Gemüseabfällen einen Gemüsefond herstellen kannst:

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