Green Living

Saubere Sache: Eine Seifenflasche, die aus Seife besteht?

Sie halten nicht nur die Umwelt sauber, sondern auch dich. Hygieneprodukte, die sich nicht mehr auf Plastik verlassen findest du hier.

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soapbottle_official / Instagram

Sobald die Duschflasche leer ist wird sie prompt im Müll entsorgt und mit der nächsten ersetzt. Dabei macht man sich keine allzu großen Gedanken darüber, was letztendlich aus den gebrauchten Flaschen wird. Aus den Augen, aus dem Sinn, wie es doch so schön heißt. Die Produktdesignerin Jonna Breitenhuber war sich aber über die erschütternden Zahlen bewusst, die sich durch die Müllhäufungen anstauen und fasste den Entschluss einiges zu ändern.

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Soapbottle – Die Seife in der Seife

Allein in Österreich liegt das Plastikmüllaufkommen weit über dem EU-Durchschnitt. Laut Greenpeace werden "Nur ein Drittel der insgesamt 300.000 Tonnen in Plastikverpackungen wird recycelt". Jonna legte ihren Fokus jedoch nicht auf recycelte Materialien. Sie lenkte ihn in eine andere Richtung und umging der Idee Plastikverpackungen wieder verwendbar zu machen. Stattdessen wurde nach mehreren Versuchen die Idee einer kunststofffreien Verpackung entwickelt, die es einem ermöglicht eine flüssigen Körperpflegeprodukte aufzubewahren. Das Grundkonzept wurde im Rahmen ihres Studiums ausgearbeitet und entfaltete sich zu einer greifbaren Idee.

Wie "Soapbottle" tatsächlich funktioniert zeigt dir das Team dahinter:

 

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Weniger Plastik, bessere Hygiene

Aufgrund des steigenden Verpackungsmülls setzen viele Menschen nun darauf auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Zahnbürsten aus Bamboo und wieder verwendbare Menstruationstassen wären Beispiele von Produkten, die im Hygienebereich den Müllberg reduzieren sollen, sowie die Schafstoffbelastung, der wir anhand der Verpackungen ausgesetzt sind. Für den Umstieg auf plastikfreie Hygieneprodukte gibt es einige Alternativen, die du ausprobieren kannst. Um den Schritt zu einem plastikfreien Leben zu wagen kannst du vorerst mit diesen 3 Vorschlägen beginnen:

  • Seife statt Duschgel, ein Rasierer aus Metall und selbstgemachte Pflegeprodukte. Ersetze eins nach dem anderen und schon bald merkst du, dass der Plastikverbrauch um dich deutlich weniger wird.
  • Bestelle Toilettenpapier & Co ruhig in Großmengen. Du verringerst nicht nur einen Aufstau an Verpackungen, sondern ersparst dir in Zukunft einiges an Zeit beim Einkaufen.
  • Suche Unverpackt-Läden in deiner Nähe. Dort wird alles Lose verkauft und du brauchst nur mit deinen Mehrwegverpackungen anzurollen. Anderenfalls kannst du dich erkundigen, ob es im Internet Unverpackt-Läden gibt. Diese liefern deine Produkte meist in platzsparenden umweltfreundlichen Boxen.

Mehr dazu: Warum Plastik so schädlich ist und wie du deinen Plastikmüll im Alltag reduzieren kannst!

 

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