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Surfen für's Klima: Mit der Öko-Suchmaschine "Ecosia" die Umwelt schützen

Mit unserem digitalen Verhalten können wir den ökologischen Fußabdruck minimieren. Wie genau das funktioniert, erfährst du hier.

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ridvan_celik / iStock

Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren, ist ein langsamer Prozess, den wir ehestmöglich in Angriff nehmen müssen. Und während uns manche umweltschonenden Alternativen aus der Komfortzone locken, musst du für die folgende bloß auf Google & Co verzichten. Surfst du nämlich in der Öko-Suchmaschine "Ecosia", hilfst du der Umwelt, ohne selbst aktiv zu spenden. Wir klären dich auf über die grünen Alternativen zu Google.

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"Ecosia": Suchen für den guten Zweck?

Oft ist es die Bequemlichkeit, meist aber auch die Notwendigkeit, auf umweltbelastende Optionen auszuweichen. Damit ist jetzt aber Schluss, denn auch kleine Dinge können im Alltag Großes bewirken: Um genau zu sein über 100 Millionen gepflanzte Bäume, welche durch die Spenden der Suchmaschine "Ecosia" ermöglicht wurden.

Jeder Nutzer, der eine Suchanfrage auf "Ecosia" eingibt, unterstützt nämlich automatisch über 20 weltweite Baumpflanzprojekte. Mit Öko-Suchanfragen den Klimawandel bekämpfen: Wie kann das ganz ohne aktive Spenden funktionieren?

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Durch's Netz surfen und Bäume pflanzen

Klingt zu schön, um wahr zu sein, ist aber so: Die Werbeeinnahmen der Suchmaschine gehen zum Großteil an diverse gemeinnützige Organisationen.

  • Damit ein Baum gepflanzt wird, braucht es etwa 20 Cent.
  • Bei knapp 50 Suchanfragen setzt "Ecosia" anschließend einen Baum in die Erde. Bedenkt man wie oft wir auf "Google" & Co um Rat fragen, kommt demnach schnell eine beträchtliche Summe an Bäumen zusammen.
  • Jedes Mal, wenn du die Website nutzt, siehst du außerdem die Anzahl der gepflanzten Sprösslinge. Derzeit liegt die Zahl bei 103 Millionen.
  • Ebenso zeigt dir  "Ecosia" an, wie viele davon auf dein Suchanfragen-Konto gehen. Dadurch bekommt der User das Gefühl, Teil der Klimawandel-Bewegung zu sein.
  • Die umweltfreundliche Suchmaschine bietet seinen Nutzern zudem erhöhte Privatsphäre-Funktionen und setzt sich stattdessen die eigene Transparenz zum Ziel.

Wer nun meint, er bekomme nicht dieselbe Trefferqualität geliefert, darf beruhigt sein: "Ecosia" verwendet eigene Algorithmen und arbeitet mit der Suchmaschine "Bing" zusammen. Laut den Betreibern sollen die Ergebnisse der Anfragen also durchaus mit anderen Riesen mithalten können.

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Grüne Suchmaschinen-Alternativen

"Ecosia" ist dabei nicht die einzige Suchmaschine für den guten Zweck. Auch andere Suchdienste machen sich stark für den Klimawandel, die Schulbildung und andere Charity-Organisationen. Anbei findest du einige Alternativen zu "Google" & Co:

  • "GoodSearch": Eine Shopping-Suchmaschine, welche an über 114.000 Non-Profit-Organisation und Schulen spendet.
  • "Gexsi": Die Betreiber unterstützen "Sustainable Development Goals"-Projekte (SDG). User können so einen signifikanten Beitrag zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen leisten.

  • "Qwant": Die Suchmaschine aus Frankreich steht für einen datenschutzsicheren Umgang und setzt sich außerdem für erneuerbare Energie ein.
  • "VeggieSearch" & "Greenya": Um die Suche nach tierleidfreien und nachhaltigen Produkten (Lebensmittel, Möbel etc.) zu erleichtern, kooperieren die Suchmaschinen mit zahlreichen grünen Anbietern.

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