Green Living

Erste Hilfe bei kranken Pflanzen: 5 hilfreiche Tipps für deine grüne Oase

Zimmerpflanzen verwandeln die Wohnung in eine grüne Oase. Doch was tun, wenn der Grünling langsam eingeht?

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Tipps bei kranken Pflanzen
svetikd / iStock

Die Freude ist groß, wenn eine neue Pflanze die Wohnung schmückt. Doch leider ist nicht jeder mit einem grünem Daumen gesegnet. Wenn selbst die pflegeleichten Grünlinge schon braune Blätter bekommen oder Zimmerpflanzen deinen Urlaub nicht überstehen, musst du schnell handeln. Wir verraten dir fünf Tipps, die dir helfen, deine grüne Oase wieder aufzupäppeln.

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6 Warnsignale von kranken Pflanzen

Zwar sind Zimmerpflanzen der Deko-Hingucker schlechthin, oftmals vergisst man dabei jedoch, dass sie fühlende Lebewesen sind. Heißt, du musst dich ebenso um die grünen Topfpflanzen kümmern, wie um deine tierischen Mitbewohner. Doch keine Sorge, gut Ding braucht Weile: Besonders als Pflanzen-Anfänger muss man erst lernen, welche Pflege die grünen Lebewesen benötigen. Aber woran erkenne ich im ersten Schritt überhaupt, dass es meiner Pflanze schlecht geht?

  • Deine Pflanze verfärbt sich bräunlich oder gelblich, weil sie zu nah am Fenster steht bzw. die Lichtverhältnisse nicht passen.
  • Es bildet sich Staunässe im Topf.
  • Die Farben der Blätter sind verblasst, weil die Pflanze zu viel Licht abbekommt.
  • Helle Flecken und/oder weiße Gespinste auf den Blättern deuten auf Schädlinge hin.
  • Mücken schwärmen um die Pflanze oder tummeln sich auf der Erde.
  • Deine Pflanze hat braune Spitzen oder hängende Blätter, weil du zu viel gießt.

Die Influencerin Marie Nova ist ein wahrer Pflanzen-Guru und versorgt ihre Community regelmäßig mit hilfreichen Tipps rund um grüne Oasen: 

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Hilfe, meiner Zimmerpflanze geht's schlecht: 5 Tipps

Solltest du eines der obigen Signale bei deinen Pflanzen feststellen, musst du dich schnell um deinen Schützling kümmern. Wir verraten dir fünf Tipps für Erste Hilfe bei kranken Pflanzen:

  • Auf Schädlinge untersuchen: Solltest du Schädlinge auf den Blättern oder in der Erde finden, musst du die Pflanze zuallererst von den gesunden Grünlingen entfernen. Außerdem ist es sinnvoll die Topfpflanze gründlich abzuduschen, wenn z.B. Spinnmilben auf den Blättern sind. Nach dem Trocknen wird die Krone für rund zwei Wochen in einen transparenten Beutel eingepackt, sodass die Schädlinge nach und nach absterben. Bei Trauermücken können Gelbtafeln gegen die Tiere und Teebaumöl gegen die Eier in der Erde Wunder wirken.
  • Passende Lichtverhältnisse: Wie bereits erwähnt, kann die Sonneneinstrahlung entscheidend für das Überleben deines Schützlings sein. Ausfallende Blätter können entweder von zu wenig Licht (Pflanze wächst Richtung Licht) kommen oder, weil sie im Winter (Eisbrand) oder Sommer (Sonnenbrand) zu nah am Fenster stehen. Informiere dich über deine Pflanze, sodass du um ihre Bedürfnisse Bescheid weißt.
  • Staunässe im Topf: Ein stiller Übeltäter, den man nicht auf Anhieb sieht. Umso wichtiger ist es, dass du regelmäßig die Erde auf Staunässe kontrollierst. Oftmals ist häufiges Gießen nämlich zu viel des Guten. Sollte dies der Fall sein, schütte die übrige Flüssigkeit weg und nimm die Pflanze aus dem Topf. Wickel sie samt Erde und Wurzeln in einem Zeitungspapier ein, sodass das Wasser abgesaugt wird. Gelbe oder braune Wurzeln kannst du vorsichtig entfernen und die Pflanze anschließend wieder eintopfen.
  • Umtopfen nicht vergessen: Genauso wie Kinder wachsen auch deine grünen Schützlinge aus ihrer "Kleidung" raus. Im Falle einer Pflanze bedeutet das, alle zwei bis vier Jahre einen größeren Topf zu wählen. Besonders der Frühling bietet sich dazu gut an, sodass die Wurzeln genügend Raum zum Wachsen haben. Beim Umtopfen kannst du deinen Liebling zudem auf Schädlinge untersuchen.
  • Zu lange Durststrecken: Solltest du für einen längeren Zeitraum vergessen haben deine Pflanze zu gießen, musst du umgehen nachsehen, ob neben den ausfallenden Blättern auch die Wurzeln beschädigt sind. Ist dies nicht der Fall, lohnt sich ein längeres Wasserbad. Nachdem keine Luftblasen mehr aufsteigen in der Wanne, lasse die Pflanze gut abtropfen und stelle sie zurück in den Topf. Schneide abgestorbene Triebe weg und dünge sie am besten gleich.

Generell solltest du darauf achten, dass sich auf den Blättern keine zu große Staubschicht bildet, so dass deine Pflanzen atmen kann. Mittlerweile gibt es sogar zahlreiche Apps, die via Foto erkennen, welche Krankheit deine Pflanze hat. Außerdem können dir viele davon nach dem Einscannen sagen, welche Bedürfnisse deine Topfpflanze im Allgemeinen hat.

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