Green Living

Umweltfreundlich putzen: Dos & Don'ts für deinen nachhaltigen Haushalt

Auch bei der Hausarbeit lohnt es sich auf umweltfreundliche Alternativen zu setzen: Wir verraten dir, wie du zu einer nachhaltigen Putzroutine findest.

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Nachhaltig putzen
Prostock-Studio / iStock

Damit die Wohnung blitz-blank wird, greifen wir meist zu chemielastigen Klima-Killern. Doch auf welche Putzmittel sollte man verzichten und gibt es auch für den Haushalt nachhaltige Alternativen? Wir verraten dir, wie du mit nur wenigen Handgriffen eine umweltbewusste Reinigungsroutine in deinen Alltag etablierst.

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No-Gos: Diese Putz-Utensilien solltest du verbannen

Zig verschiedene Reinigungsmittel für jedes erdenkliche Haushaltsproblem: Im Supermarkt finden wir meist zahlreiche Produkte, die dem Dreck in den eigenen vier Wänden den Garaus machen sollen. Dabei sind viele von ihnen nicht nur zu viel des Guten, sondern überdies auch noch wahre Chemiebomen.

  • Backofen-Spray: Ganz oben auf der Liste stehen Backofen-Sprays, welche die eingebrannten Flecken im Rohr beseitigen sollen. Dabei sind die Putz-Mittel nicht nur ätzende Chemiebomben, sie rufen ebenso ungesunde Dämpfe hervor und können zu Hautreizungen führen. Die Alternative bei leichten Verschmutzungen: Das Rohr etwas feucht machen, Salz auf die eingebrannten Stellen streuen und für circa 30 Minuten bei 50 Grad erhitzen. Im Anschluss mit einem feuchten Lappen reinigen. Bei hartnäckigen Flecken kannst du zu Backpulver greifen.
  • Duftsteine für das WC: Sie erfüllen kaum einen Nutzen, denn putzen musst du deine Toilette ohnehin. Stattdessen spülst du mit jedem Toiletten-Gang eine Menge Chemikalien in das Abwasser. Der versprochene Duft macht den verursachten Schaden damit auch nicht wett.
  • Duftsprays: Ebenso überflüssig sind Raumsprays, die einen frischen Duft versprechen. Sie können gesundheitsschädliche Stoffe beinhalten. Setze lieber auf regelmäßiges Stoßlüften.
  • Aggressive Mittel meiden: Achte beim Kauf von Putzmitteln auf jeden Fall darauf, dass du zu schonenden oder pflanzlichen Inhaltsstoffen greifst, anstatt zu reizenden, ätzenden und aggressiven Haushaltsmitteln. Letztere sind durch Gefahrensymbole gezeichnet.

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Nachhaltige Tricks für deinen Öko-Haushalt

Doch jetzt die gute Nachricht: Wer beim Putzen auf Nachhaltigkeit setzt, entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Geldbörse. Wir verraten dir vier Tipps, die deinen Haushalt grüner machen: 

  • Hausmittel zum Putzen: Oftmals besitzen wir schon den perfekten Reinigungs-Allrounder, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Hausmittel lassen sich nämlich nicht nur vielseitig einsetzen, sie sind zudem auch um einiges umweltfreundlicher und verursachen weniger Müll. Hier liest du, welche Hausmittel ein Muss für deine nachhaltige Putzroutine sind und, wo du die sie verwenden kannst.
  • Weniger ist mehr: Du brauchst nicht für jedes Fleckchen Dreck ein anderes Putzmittel. Spülmittel lässt sich beispielsweise für verschiedenste Bereiche einsetzen: So kannst du damit sowohl die Fenster, als auch die Küche reinigen. Gleiches gilt für die Dosierung der Putz-Utensilien: Allzweckreiniger & Co erfüllen schon bei wenigen Tropfen ihren Zweck.
  • Wäsche waschen: Deine Wäscheberge lassen sich bereits mit niedriger Wasch-Temperatur bezwingen. Setze auf eine vollbeladene Maschine, wenig Waschmittel und vermeide Weichspüler. Im Anschluss tust du der Umwelt etwas Gutes, wenn du auf den Trockner und das Bügeleisen verzichtest. Wer die Wäsche stattdessen vor dem Aufhängen glatt zieht, erspart sich obendrein noch eine Menge Zeit.
  • Waschbare Putz-Tücher: Zu guter Letzt solltest du Einweg-Tücher oder ähnliches von deiner Einkaufsliste streichen. Putz-Lappen kannst du zudem in der Hälfte zerschneiden oder mit in die Waschmaschine werfen, damit du sie öfter verwenden kannst. Kupfertücher bewähren sich dabei besonders für das Ceran-Kochfeld und auch mit Holzbürsten kannst du hartnäckige Flecken nach dem Einweichen optimal beseitigen.

Die Umweltaktivistin und Influencerin Louisa Dellert zeigt dir im Video, wie du Waschmittel ganz einfach selbst herstellen kannst:

 

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 Mehr dazu: Öko-Test: Plastik in Waschmittel schadet der Umwelt

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