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Wildkräuter sammeln: So wertvoll und lecker sind diese 5 essbaren Pflanzen

Lust auf eine Wildkräuter-Schatzsuche? Diese fünf essbaren Pflanzen musst du probieren!

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Wildkräuter sammeln für Anfänger
Bogdan Kurylo / iStock

Dich packt die Wanderlust ins Grüne und auch die Kräuterkunde begeistert dich? Dann nichts wie raus ins Freie und ab in die Wanderschuhe! Wer die Natur in vollen Stücken genießen möchte, sollte bei der nächsten Wanderung auf Wildkräuter-Suche gehen. Wir verraten dir unsere fünf Favoriten unter den Heil- und Küchenkräutern sowie welche Wirkung sie versprechen.

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Wildkräuter für Anfänger

Bergluft schnuppern und Wanderwege besteigen: Ach, wie schön die unberührten Fleckchen in der Landschaft sind. Und während wir schnurstracks vorwärtsschreiten, vergessen wir gerne mal auf die unscheinbaren Schätze am Boden. Denn Wildwuchs schmeckt nicht nur, er entpuppt sich als ebenso heilsam.

Damit du dich nicht planlos auf Kräuter-Jagd gehst, zunächst ein kurzer Einstiegsguide für Wanderliebhaber:

  • Sammelkalender: Im Frühling und Frühsommer kannst du dich aufmachen zum Kräutersammeln, denn kurz vor oder während der Blütephase, sind sie bereit zur Ernte. Generell gilt es, die Pflanzen nicht im Morgentau zu pflücken. Warte also am besten bis am Vormittag oder Mittag ab: So kannst du sicherstellen, dass die Wildkräuter die volle Wirkung entfalten können.
  • Wälder & Wiesen: Du bist kein Fan von steilen Wanderwegen? Kein Problem! Die Wildkräuter finden sich nämlich ebenso auf freien Grünflächen und Wiesen, sowie in Wäldern. Halte dich jedoch fern, von befahrenen Wegen und Ackerflächen, da die Pflanzen hier von Abgasen und Pestiziden betroffen sind. Achte darauf, ob andere Kräuter und Blumen im Umkreis wachsen. Ist dem nicht so, ist die Pflanze aufgrund des Stickstoffgehalts nicht mehr zum Verzehr geeignet.
  • Achtung, Giftpflanzen: Beim Sammeln von Wildkräutern, musst du dennoch aufpassen: Nicht alle Pflanzen sind genießbar und manchmal sogar giftig. Bärlauch wird gerne mit den Maiglöckchen und Aronstab vertauscht, welche nicht zum Verzehr geeignet sind. Um die Verwechslungsgefahr zu vermeiden, mach dich am besten vorab in Ratgebern schlau.

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Grün und voller Genuss: 5 essbare Wildkräuter

So weit, so gut: Nun heißt es Augen offen halten und mit etwas Glück zum Wildkräuter-Profi werden. Wir stellen dir fünf Heil- und Küchenkräuter vor, die du beim nächsten Spaziergang pflücken kannst:

  • Löwenzahn: Er ist der Hit unter den Wildkräutern und sprießt so gut wie überall, wo Grünflächen zu finden sind. Zudem kannst du den Löwenzahn vom Stängel bis hin zur Blüte verwerten: Im Salat die nussigen Blätter oder in der Marmelade die frische Blüten. Obendrein ist das Wildkraut auch noch gut für unsere Verdauung und punktet durch seine krampflösende Wirkung sowie die gesunden Bitterstoffe.
  • Brennnessel: Schon mal von einer Brennnessel gestochen worden? Zwar möchte man sich von ihr keinen Ausschlag holen, ihre wertvollen Vitamine und Mineralstoffe machen sie jedoch zum ultimativen Superfood. Die Brennnessel wirkt entgiftend und kann optimal zu einem entwässernden Tee verwertet werden. Beim Pflücken solltest du Schere und Handschuhe verwenden, sodass dich die dünnen Härchen nicht stechen. Junge und kleine Blätter kannst du sogar roh im Salat genießen, wenn du sie mit der Nudelwalze bearbeitest.
  • Beifuß: Der Wildwuchs kann gerade in der Frauenheilkunde als wahre Wunderwaffe eingesetzt werden. Ob bei Regelschmerzen oder bei unregelmäßigen Zyklen: Einen Teelöffel Beifuß zum Tee hinzufügen und schon kann die Pflanze ihre Wirkung entfalten. Doch auch dem Stoffwechsel hilft das Wildkraut auf die Sprünge und schafft bei Völlegefühl Abhilfe.
  • Spitzwegerich: Reich an Zink und Kalium, auch Vitamin C kommt nicht zu kurz. Der Spitzwegerich ist dank seinem nussigen Geschmack in Pestos und Aufstrichen besonders beliebt. Er ist von der Wurzel bis zur Knospe genießbar und kann im Tee genossen werden. Durch seine antibakterielle Wirkung kann er auch direkt gegen Blasen an den Füßen & Co eingesetzt werden.
  • Gänseblümchen: Ja, auch die zarten Blümchen zählen zu einer beliebten Ausbeute unter den Wildkräuter-Jägern. Sie wirken verdauungsfördernd und entgiftend, helfen sowohl dem Magen als auch der Blase, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Gänseblümchen werden also nicht nur als Deko am Teller verwendet, sondern können auch den Salat optimal aufpeppen.

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