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Inferno im Affenhaus: Deshalb mussten die Tiere sterben

In der Silvesternacht brannte das Affenhaus im Krefelder Tierpark bis auf das Grundgerüst ab. Über 30 Tiere sind bei der Tragödie umgekommen.

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Affen starben in Krefelder Zoo
LordRunar / iStock

Das neue Jahr wurde in Deutschland mit einer traurigen Botschaft eingeläutet: Dutzende Tiere starben in der Silvesternacht bei einem Feuer-Inferno im Affenhaus. Doch was löste diesen schrecklichen Brand aus?

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Fast alle Tiere sterben im Affenhaus

Wie der Krefelder Tiergarten auf Facebook bekannt gab, stand das Affenhaus kurz nach Mitternacht in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern ab. Dabei wurden

  • Orang-Utans,
  • Schimpansen,
  • Löwenäffchen,
  • Zwergseidenäffchen
  • und weitere Tiere wie Flughunde sowie Vögel getötet.

Insgesamt mussten mehr als 30 Tiere ihr Leben lassen. Nur zwei Affen konnten wie durch ein Wunder gerettet werden, wie der Zoo Krefeld auf Facebook bekannt gab:

Besonders traurig: Unter den Todesopfern befindet sich auch der Gorilla "Massa". Der Silberrücken wurde 48 Jahre alt und war der älteste Zuchtgorilla in Europa.

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Himmelslaternen als mögliche Ursache

Am 1. Januar stellten sich mögliche Verursacher des Feuerinfernos bei der Polizei. Laut den Beamten könnte eine gezündete Himmelslaterne der Grund für den Brand gewesen sein. Diese Leuchtkörper sind in Deutschland verboten, wurden aber von einigen Zeugen in der Tatnacht gesichtet.

Zoobesucher und Tierfreunde sind von dem Brand erschüttert. Vor den Toren des Tierparks wurden Blumen, Kerzen und Briefe abgelegt, darunter auch eine deutliche Nachricht der Trauernden: "Gestorben für euer Silvestervergnügen".

Die Polizei ermittelt weiterhin gegen die Verdächtigen wegen fahrlässiger Brandstiftung.

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