Haustiere

Studie: Ein Drittel der Eltern nennt Haustier als "Lieblingskind"

Eine amerikanische Studie deckt auf, dass viele Eltern ihre Haustiere lieber haben als ihre eigenen Kinder…

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Laut einer Studie gaben ein Drittel der Eltern an, dass Sie ihr Haustier als Lieblingskind sehen.
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Wer keine Haustiere besitzt, kann nur schwer verstehen, dass Bello und Schnurrli als Teil der Familie angesehen werden. Laut einer amerikanischen Studie, lieben viele Haustierbesitzer ihre Katzen und Hunde sogar mehr als ihre eigenen Kinder! Eine doch bedenkliche Entwicklung…

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Haustiere werden beschenkt, Kinder nicht

Der Tierfutterhersteller "I and love and you" befragte 2.000 Haustierbesitzer zu ihrer Beziehung mit ihren Vierbeinern. 72 Prozent der Teilnehmer waren Eltern. Davon gaben 34 Prozent an, dass ihr Haustier sogar ihr "Lieblingskind" ist.

Ein Fünftel der Tierhalter gab sogar zu, seinem Vierbeiner schon einmal ein Geschenk gekauft zu haben, dem eigenen Kind jedoch nicht. 67 Prozent sehen unter anderem ihr Haustier als besten Freund und für 78 Prozent sind Hund und Katze ein vollwertiges Mitglied der Familie.

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Tiere als emotionale Stütze

54 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass ihre Haustiere sie besser verstehen, als ihre besten Freunde oder Lebenspartner. Das könnte auch daran liegen, dass unsere Vierbeiner fast rund um die Uhr für uns da sind.

  • 68 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass es sie glücklicher macht einen Tag mit ihrem pelzigen Begleiter zu verbringen, anstatt mit ihrer Familie oder Freunden.
  • Auch während schwierigen Zeiten sind unsere Haustiere emotionale Stützen: 40 Prozent der Probanden gaben an, sich wegen beruflichen Problemen bei ihren Haustieren ausgeheult zu haben. Weitere 40 Prozent suchten bei Liebeskummer animalischen Trost, 35 Prozent aufgrund gesundheitlicher Probleme.

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Social Media für Hund' & Katz'

Fast die Hälfte der Befragten (40 Prozent) bezeichneten sich selbst als "Haustierfanatiker". 42 Prozent davon veranstalten sogar eine Geburstagsfeier für die Vierbeiner. Weitere 42 Prozent kaufen Kleidung und Accessoires für ihre Haustiere.

  • 44 Prozent der "Haustierverrückten" – das sind 17 Prozent aller befragten Teilnehmer – gaben sogar zu, dass sie ein eigenes Social-Media-Konto für ihren pelzigen Freund eingerichtet haben.
  • Luxus ist für die extremen Tierfans ebenfalls kein Fremdwort, so würden 41 Prozent mehr Geld für Haustierfutter ausgeben als für ihre eigenen Lebensmittel. Für 72 Prozent aller Teilnehmer ist es wichtig, dass ihre Vierbeiner dieselbe "Futterqualität" haben, wie ihre Herrchen und Frauchen. Weitere 41 Prozent bereiten das Fressen für ihre Haustiere sogar selbst zu.
  • 68 Prozent der Probanden sind der Meinung, dass "Haustiere auch Menschen sind". Bei 40 Prozent dürfen die Tiere regelmäßig im Bett des Herrchens schlafen.

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