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Pfoten weg! 6 Lebensmittel, die für Hunde gefährlich sind

Welche Lebensmittel kann dein Vierbeiner vertragen und welche sind ein absolutes Tabu? Wir klären dich auf!

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Sonja Rachbauer / iStock

Dem lieben Hund kann man prinzipiell vieles zum Essen geben, das gesund und auch noch für das Haustier geeignet ist. Es hilft aber auch zu wissen, welche Lebensmittel nicht bekömmlich sind, und sogar giftig sein können. Hier erfährst du, was du Hunde füttern kannst und auf welche Sachen du unbedingt aufpassen solltest.

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Was darf ein Hund nicht essen?

Allerlei Früchte, Gemüse und sogar Fisch sind noch angemessene Lebensmittel für Hunde. Aber knifflig wird es bei anderem Essen, dass für uns Menschen gesund ist, für deinen Liebsten Vierbeiner jedoch den Tod bedeuten kann. Um dir einen Überblick zu verschaffen wurden die Lebensmittel in die Kategorien "Giftig", "Schwer verträglich", "Genießbar!" aufgeteilt.

Giftig

  • Schokolade oder kakaohaltige Lebensmittel sind für das Hündchen ein großes Tabu. Eine Tafel dunkle Schokolade reicht aus um einen 20kg schweren Hund zu töten.
  • Bei manchen Vierbeinern wirken Trauben tödlich, bei anderen wiederum nicht. Eine Studie fand zum Beispiel heraus, dass 101 von 169 Hunde nach dem Verzehr von Trauben und Rosinen symptomfrei blieben.
  • Macadamianüsse, Bittermandeln, Erdnüsse oder unreife Walnüsse (und deren Fruchtkerne) sind sehr giftig für Hunde. Man theorisiert, dass es am Wirkstoff Amygdalin liegt, der die Zellatmung von Hunden blockiert.

Schwer verträglich

  • Wie unverträglich Milchprodukte für die lieben Freunde sind, bestimmt der Milchzuckergehalt. Je nach Menge der eingenommenen Milch kann es zu Durchfall oder Bauchschmerzen kommen.
  • Kohlgemüse lösen in ihrem rohen Zustand Blähungen aus, die für Hunde unangenehm sein können. Am Besten fütterst du ihn mit gekochtem Gemüse, dies jedoch in kleinen Mengen.
  • Eine glutenfreie Diät trifft nicht nur auf Menschen zu. Viele Getreide-Arten enthalten Gluten, und Hunde können das Stoffgemisch nicht immer gut verarbeiten.

Genießbar

  • Diese Lebensmittel kannst du jedoch ohne weitere Bedenken an deinem liebsten Vierbeiner füttern: Fisch, Karotten, Erdbeeren, Rind, Lamm, Hirschfleisch, Geflügel, Äpfel, gekochte Eier und Gurken.

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Warum sind manche Lebensmittel lebensgefährlich für Hunde?

Das liegt an den unterschiedlichen Enzymen, die den Vierbeinern fehlen. Die im Essen enthaltenen Stoffe können sich in großen Mengen im Körper des Hundes ansammeln. Da ihnen die notwendigen Proteine fehlen um besagte Stoffe abzubauen, führt das zu Vergiftungserscheinungen. Falls dein Hund sich doch etwas frisst, dass für ihn höchstungesund ist solltest du ihn aber nicht zum erbrechen bringen. Sammle eine Probe des Giftes (ob als Urin, Kot oder von seinem Erbrochenem) und verabreiche ihm eine Aktivkohltablette falls vorhanden. Bringe dann das Tier so schnell wie es geht zum Tierarzt.

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