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Welpen stubenrein bekommen: Mit diesen 5 Erziehungstipps klappt's

Einen Welpen stubenrein zu bekommen, ist eine schwierige Aufgabe. Mit diesen 5 Tricks klappt's auch bei dir!

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Welpen stubenrein bekommen
nadisja / iStock

Welpen ziehen uns mit ihrem süßen Charme in den Bann und erfüllen uns mit jeder Menge Glücksgefühlen. Doch Kulleraugen und flauschiges Fell beiseite: Meist vergessen Besitzer, dass der haarige Familienzuwachs auch viel Arbeit mit sich bringt. Denn gerade Jungtiere müssen erst lernen, stubenrein zu werden. Wir verraten dir, wie du die Eingewöhnungsphase am besten angehst.

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Hund & Besitzer müssen konsequent sein

Um einen Hund großzuziehen, brauchst du Geduld, Disziplin und Konsequenz. Wie Babys müssen die Jungtiere richtiges Verhalten erst lernen und kommen nicht schon als vorbildlicher Welpe zur Welt. Vor allem in den ersten Wochen ist es also völlig normal, wenn dem Vierbeiner ein Missgeschick passiert und er sein Geschäft im Haus verrichtet. Meist kann er seine kleine und schwache Blase noch nicht kontrollieren. Deshalb ist es wichtig, dass du dieser Angewohnheit mit einem strikten Toilettentraining entgegenwirkst.

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Welpen stubenrein bekommen: 5 Tipps

Schaffst du dir also einen Vierbeiner an, ist es wichtig mit einer klaren Linie und gutem Beispiel voranzugehen. Bedeutet: Üben, Üben, Üben. Je nach Hunderasse kann sich diese Lernphase über wenige Wochen bis mehrere Monate ziehen. Sei also nicht ungeduldig, sondern befolge weiter deinen Trainingsplan. Mit diesen 5 Tipps wird dein Welpe stubenrein:

  • Aufmerksam sein: Du erkennst den Harndrang deines Welpen besonders gut an seiner Körpersprache. Ein unruhiges Verhalten, das Schnüffeln am Boden oder der Gang im Kreis bedeutet meist, dass die Blase voll ist.
  • Richtige Konditionierung: Besonders in der obigen Situation ist es wichtig, dass du mit dem Welpen nach draußen gehst – und zwar nur kurz. So verknüpft dein Hund sein Geschäft mit dem Spaziergang. Wenn du eine zu lange Gassirunde gehst, entsteht vielleicht eine ungewollte Konditionierung mit einer spielerischen Aktivität. Sobald das Jungtier sein Geschäft verrichtet hat, belohne ihn deshalb sofort mit einem Leckerli oder einem Lob. Passiert der Toilettengang in der Wohnung, gibt's auch keine Belohnung: Das merkt sich der Vierbeiner und verbindet ein positives Gefühl mit dem Geschäft im Freien.
  • Regelmäßige Gassirunden: Wer sich einen Hund anschafft, muss spazieren gehen – und zwar bei jeder Wetterlage, egal zu welcher Uhrzeit. Die besten Toiletten-Runden sind dabei in der Früh, nach dem Essen, Aufwachen oder Spielen, wenn Gäste im Haus sind und vor dem Schlafengehen. Notiere dir die Zeiten, an denen dein Welpe seine Blase entleert. Auf diesem Wege kannst du deinen Tagesablauf mit den Bedürfnisse des Vierbeiners abstimmen. Bist du in der Natur und es passiert nichts, gehe am besten wieder nach Hause und wiederhol das ganze nach kurzer Zeit. Erst dann, wenn der Hund seine Blase entleert hat, wird er belohnt. Durch diese feste Routine bringst du dem Welpen eine sichere Blase bei.
  • Reaktion auf falsches Verhalten: Nicht selten wird dem Hund dennoch im Haus ein Malheur passieren. Dann solltest du so rasch wie möglich die Lacke entfernen, damit das Tier jenen Ort nicht mit Urin verbindet. Oft wird der Hund von Besitzern mit der Schnauze in sein Geschäft gedrückt – davon raten wir dir jedoch ab, weil damit nur sein Vertrauen verloren geht. Ein scharfes "Nein" erfüllt seinen Zweck ebenso.
  • Nachtprogramm nicht vergessen: Auch nachts darfst du von deinem Training nicht abweichen. Am besten du richtest ihm seinen Schlafplatz in einer Hundebox oder in einem Karton ein. Sollte der Hund schließlich unruhig werden, hörst du seine Bewegungen und weißt sofort Bescheid. In diesem Fall heißt es ab nach draußen und belohnen nicht vergessen, wenn es geklappt hat.

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