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Blutspenden wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus

Auch Spender profitieren vom Aderlass.

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Blutspenden ist gesund
Pratchaya / iStock

Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni ruft das Rote Kreuz zum Aderlass auf. Gerade im Sommer herrscht Blutleere, dabei ist Blutspenden einfach und unkompliziert. Eine Blutspende kann Leben retten – aber wussten Sie, dass die Blutspende gesund ist und auch dem Spender gesundheitliche Vorteile bietet?

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Was macht Blutspenden im Körper?

Jährlich werden 350.000 Konserven benötigt, derzeit spenden jedoch nur 3,65 Prozent der spendefähigen Bevölkerung, gibt das Österreichische Rote Kreuz zu bedenken. Manche Menschen fürchten sich vor der Nadel, andere fürchten den Blutverlust. Nur wenige bedenken, dass es sich sogar lohnt, in regelmäßigen Abständen zu spenden. Mehrere Studien weisen bislang darauf hin, dass regelmäßige Blutspenden einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

  • Eine Studie der Charité-Universitätsmedizin in Berlin konnte belegen, dass die regelmäßige Blutabnahme Bluthochdruck sogar dauerhaft senken kann. Dies gilt sowohl bei geringem Bluthochdruck von 140-160 mmHg, als auch bei sehr stark erhöhtem Blutdruck von mehr als 160/100 mmHg.
  • Überdies wurde bei den Probanden eine Verbesserung der Blutfettwerte festgestellt.
  • Die Forscher vermuten, dass der Blutverlust und der dadurch entstehende Eisenmangel die Neubildung von roten Blutkörperchen anregen und so die Blutwerte verbessern.

Der Körper gleicht den Blutverlust von ca. 465 Millilitern innerhalb von 24 Stunden aus; nach zwei Wochen sind die entnommenen Blutzellen wieder ersetzt. Bis der Eisenverlust ausgeglichen ist, kann es allerdings noch eine Weile dauern: Bei Frauen 12 Wochen, bei Männern acht.

Frauen und Männer können alle acht Wochen spenden. Frauen sollten jedoch nicht öfter als vier bis fünf Mal, Männer nicht öfter als sechs Mal jährlich spenden.

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Was Spender vorher beachten sollten

Wer vorhat, Blut zu spenden, sollte vorab folgendes beachten:

  • Blutspendekriterien checken, ob man geeignet ist.
  • Bereits vor der Spende ausreichend essen und trinken, um den Kreislauf zu stabilisieren.
  • Lichtbildausweis mitnehmen

Und der Pieks? Hier empfiehlt es sich, einfach wegzuschauen. Wer wirklich Schmerzen fürchtet, kann auch ca. eine Stunde vor der Blutabnahme eine betäubende Salbe in der Armbeuge auftragen.

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