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Das Grauen im Geschirrspüler: Krankmachende Keime zwischen Tellern und Tassen

Laut einer Studie ist der eigentliche Saubermacher in der Küche eine echte Dreckschleuder. Von resistenten Bakterien bis Pilzen war in der Untersuchung alles dabei.

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Geschirrspüler voller Keime
RapidEye / iStock

Der Geschirrspüler nimmt uns im Haushalt unwahrscheinlich viel Arbeit ab. Mühseliges Abspülen ist seit seiner Erfindung Vergangenheit, einfach einräumen, einschalten und das blitzblanke Geschirr entgegennehmen. Auch wenn Gläser, Töpfe & Co scheinbar lupenrein werden, so ist das Innere des Geräts laut einer neuen Erhebung alles andere als keimfrei.

Keimkabinett Küche

Wo mit Lebensmitteln und Wasser hantiert wird, muss besonders auf Hygiene geachtet werden. Die Küche ist genauso ein Ort, wo Sauberkeit an erster Stelle stehen muss. Werden Geräte nicht entsprechend gehegt und gepflegt sowie Putzgegenstände nicht regelmäßig getauscht, sammeln sich rasch ekelige und krankmachende Mikroorganismen an.

Studien gibt es zum Beispiel schon zu:

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Diese Erreger trotzen dem Waschgang

Eine kürzlich durchgeführte Studie von deutschen Wissenschaftern zeigt, dass viele Geschirrspüler das Geschirr nur oberflächlich säubern. Bakterien, Viren und Pilze überleben den heißen Reinigungsvorgang häufig. Die Originalstudie finden Sie hier.

Besonders viele Keime sitzen in den Gummidichtungen der Geräte. Die Forscher untersuchten diese Teile von 24 verschiedenen Haushaltsgeschirrspülern. Sie fanden dort eine beachtliche Vielfalt:

Bakterien:

  • Pseudomonas
  • Escherichia
  • Acinetobacter

Pilze:

  • Candida
  • Cryptococcus
  • Rhodotorula

Ein großer Teil der Mikroorganismen ist zwar harmlos, einige können für den Menschen aber gefährlich werden. Acinetobacter hat zum Beispiel schon Resistenzen entwickelt. Ein multiresistenter Stamm des Bakteriums löste in einem niederländischen Krankenhaus vor Jahren den Ausnahmezustand aus. Besonders gefährdet für Infektionen sind Personen mit schwachem Immunsystem.

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Wie kann ich mich vor Krankheiten schützen?

Prinzipiell spielen folgende Faktoren mit, wenn es um die Zusammensetzung des Geschirrspüler-Mikrobioms geht:

  • Alter des Geräts
  • Verwendungshäufigkeit
  • Härte des Leitungswassers

In neueren Geräten macht sich oft zuallererst der Pilz Candida breit, dann folgen andere Keime. Um schädliche Folgen auf die Gesundheit zu vermeiden, sollten die Geräte nach Anweisungen des Herstellers gepflegt und gewartet werden. Reinigen Sie alle paar Woche auch den Dichtungsgummi mit milder Seifenlösung.

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Beachten Sie außerdem folgende Tipps:

  • Essensreste: Kratzen/spülen Sie Essensreste stets ab, bevor Sie das Geschirr in den Geschirrspüler geben.
  • Klarspüler: Nutzen Sie geeignete Spülmittel und gegebenenfalls Klarspüler.
  • Einsortieren: Sortieren Sie so, dass alle Flächen der Teller etc. vom Wasser erreicht werden.
  • Nicht überladen: Stapeln und überfüllen sorgt für weniger Sauberkeit, Keime können sich ansammeln und vermehren.
  • Verschmutzungsgrad beachten: Wählen Sie das entsprechende Programm des Geräts für den jeweiligen Grad der Verschmutzung.
  • Entkalken und regenerieren: Um dauerhaft gut zu reinigen, müssen die Maschinen regelmäßig entkalkt und regeneriert werden.
  • Siebe säubern: Vergessen Sie nicht, auch die Siebe ab und an herauszunehmen und manuell zu säubern. Wenn das Wasser nicht richtig abfließen kann, setzen sich Keime eher am Geschirr fest.

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