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Elektrisch geladen: Wenn Türklinke & Co uns einen Schlag versetzen

Versetzt es auch dir regelmäßig einen Stromschlag, wenn du die Türschnalle oder den Pullover eines Mitmenschen berührst?

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olhakozachenko / iStock

Du kennst das Phänomen bestimmt: Beim Anfassen der Türschnalle, einem Handschlag oder einer beiläufigen Berührung der Kleidung einer anderen Person bekommt man einen kurzen elektrischen Schlag versetzt. Während der kalten Jahreszeit passiert der harmlose Funkenflug öfters. Woran liegt es, dass wir "eine gewischt bekommen" und wie können wir es vermeiden?

Mehr dazu: 11 Tipps, um einen Blitzschlag zu vermeiden

Elektrisch geladen: Warum elektrisieren wir uns?

Bekommen wir einen kurzen Stromschlag, findet eine elektrische Entladung von bis zu 10.000 Volt statt. Wie kommt es dazu?

  • Normalerweise ist das Verhältnis der Anzahl von positiver und negativer Ladung ausgeglichen.
  • Über den Tag verteilt steigt die Anzahl positiver Ladung und der Körper ist elektrisch aufgeladen.
  • Durch Reibung oder Berührung des geladenen Körpers mit einem Gegenstand oder einen anderen Körper, kommt es zum Ladungsaustausch der Elektronen und einer negativen Aufladung.
  • Für eine Entladung ist wiederum ein Leiter notwendig, etwa Metall, und es kommt zum Stromschlag.

Mehr dazu: 7 Mythen rund um den Blitzschlag

5 Tipps gegen den kurzen Stromschlag

Die Elektrisierung ist kurz und harmlos, aber ein nerviges Unterfangen, besonders wenn das elektrische Kribbeln häufig vorkommt.

Mit diesen Tipps kannst du den Mini-Stromschlag umgehen:

  • Naturfasern: Synthetische Stoffe wie Polyester laden besonders gut auf, weshalb du mehr auf natürliche Fasern setzen solltest. Auch Gummisohlen begünstigen die elektrische Ladung; besser wären Schuhsohlen aus Leder. Im Zusammenhang mit einem Kunststoffteppich ist die Ladung hoch.
  • Trockene Haut: Die Haut ist ein wesentlicher Leiter des Körpers. Ist sie zu trocken, kann die Ladung nicht so gut abfließen. Eincremen hilft!
  • Feuchte Luft: Stelle zuhause einen Luftbefeuchter auf – oder zumindest eine Zimmerpflanze
  • Fliegende Haare: Dasselbe gilt für das Kopfhaar – ist es trocken wird eine Aufladung begünstigt. Durch Reibung, etwa mit einem Handtuch oder einer Haube, lädt sich das Haar auf und es steht uns sprichwörtlich zu Berge. Verzichte auf den Föhn, drück' das Haar nach der Wäsche aus statt zu rubbeln und trag' hin und wieder eine Feuchtigkeitsmaske auf.
  • Blitz ableiten: Das regelmäßige Berühren geerdeter Gegenstände, z.B. Heizkörper, soll die Entladung unterstützen. Beim Auto hilft es, in der einen Hand den Schlüssel zu halten, während man mit der anderen die Türe aufmacht.

Mehr dazu: 6 Tipps gegen fliegende Haare

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