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Oha: Haben Frauen Stress im Job, hat dies Einfluss auf ihr Gewicht

Eine Studie macht deutlich: Gerade Frauen mit hohem Stresspegel sollten auf einen gesunden Lebensstil achten.

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Stress in Arbeit ist schlecht fürs Gewicht
Pinkypills / iStock

Oh nein, wir haben es schon befürchtet! Ein voller Terminkalender, Meetings und Multitasking, die versäumte Mittagspause all das trägt laut einer Studie aus Schweden bei Frauen zu einer Gewichtszunahme bei. Warum das so ist und welche Faktoren dazu beitragen könnten, lesen Sie hier.

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Frau + Stress = Gewichtszunahme?

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der University of Gothenburg belegt, dass zwischen dem Stresspegel von Frauen und ihrem Gewicht ein Zusammenhang besteht. Als ob das nicht schon unfair genug wäre: Bei Männern zeigt sich dieser Einfluss nicht.

Zur Studie:

  • Wissenschafter untersuchten 3.872 weibliche und männliche Probanden.
  • Innerhalb eines Zeitraumes von 20 Jahren untersuchten sie die Teilnehmer drei Mal (von 30 bis 50 Jahren oder 40 bis 60 Jahren).
  • Der Fokus lag auf "Gewicht", "Stresspegel und Anforderungen" sowie "Kontrolle und Entscheidungsfreiheit in der Arbeit".

Das Ergebnis:

  • Frauen und Männer, die im Job eher wenig Entscheidungsbefugnis hatten, nahmen innerhalb der 20 Jahre signifikant zu.
  • In Bezug auf den hohen Stresspegel und damit verbundenen Anforderungen legten hingegen nur Frauen Extrakilos an.
  • Bei Männern konnte kein signifikanter Einfluss von der Arbeit auf das Gewicht festgestellt werden.

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Gründe für das Phänomen

Warum sich Arbeitsstress nur bei Frauen auf das Gewicht auswirkt, können Forscher nur vermuten.

Gerade bei Frauen sind die beruflichen Herausforderungen an die Verantwortung im Haushalt gekoppelt; diese mehrdimensionale Belastung führt zu chronischem Stress, was einerseits einen gesunden Lebensstil erschwert und andererseits psychische und physische Folgen haben kann. Eine konsequente ausgewogene Ernährung sowie Bewegung und Sport bleiben dann oft auf der Strecke.

Ausschließen konnten die Forscher hingegen den Zusammenhang mit einer akademischen Ausbildung. Kritisch betrachten die Wissenschafter die Erkenntnisse vor allem in Bezug auf Diabetes oder die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen.

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