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Österreich liegt im Grippe-Fieber

Aber: Nicht jede Erkältung geht auf das Konto der Influenza.

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Grippe und Erkältungen haben Hochsaison
Tero Vesalainen / iStock

Die Grippelwelle rollt unaufhaltsam über Österreich: Die Meldestellen verzeichnen wöchentlich steigende Zahlen an Neuerkrankungen. Als wichtigste Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung gelten die Grippeimpfung, ein durch Ernährung und Sport gestärktes Immunsystem, genügend Abstand zu Mitmenschen sowie regelmäßiges Händewaschen.

Eine "echte" Grippe (Influenza) unterscheidet sich von einem grippalen Infekt durch die Ausprägung der Symptome (siehe Tabelle). Stellt der Arzt eine Grippe fest, so helfen Medikamente, sogenannte Neuraminidasehemmer, die Dauer der Krankheit zu verkürzen und die Beschwerden zu verringern. Während der Grippewelle werden die Präparate von der Krankenkasse erstattet. Trotzdem: Bis zu zwei Wochen kann es dauern, bis eine Grippe überstanden ist.

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Erkältung oder Grippe?

ErkältungGrippe
Wichtige SymptomeAnteil der PatientenSchweregradAnteil der PatientenSchweregrad
Schnupfen80-100% ***20-30% *
Kopfschmerzen25% *85%***
Halsschmerzen50%**50-60%***
Angeschlagenheit, Unwohlsein20-25%**80%***
Husten40%**90%***
Frösteln10%*90%***
Fieber > 37,5 Grad C.0-1%95%***
Muskelschmerzen10%*60-75%***

Lieferengpässe beim Impfstoff?

70 Prozent der Grippefälle gehen auf Influenza-B-Viren der Yamagata-Linie zurück. Gegen jene schützt der neue Vierfachimpfstoff. Dieser ist allerdings ausverkauft. Das liegt auch an der Impfmüdigkeit der Österreicher. Pharmafirmen richten sich danach und liefern weniger Impfstoffe an das Land.

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Wie Grippeviren in den Körper gelangen

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