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Frauen wird häufiger verboten im Homeoffice zu arbeiten

Eine neue Studie zeigt, dass Frauen häufiger das Homeoffice verwehrt wird. Viele von ihnen lehnen die Möglichkeit aus Angst vor beruflichen Nachteilen ab.

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Frauen dürfen seltener Homeoffice machen
BartekSzewczyk / iStock

Die Möglichkeit, seinen Job auch von zuhause aus zu erledigen, ermöglicht vielen flexiblere Arbeitszeiten sowie eine bessere Work-Life-Balance. Eine neue Studie der Hans Böckler Stiftung und der Universität Bielefeld zeigt jedoch, dass besonders Frauen das Homeoffice öfter verwehrt wird.

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Großer Unterschied zwischen den Geschlechtern

Für die Untersuchung wurden Datensätze und Angaben von 1.800 Beschäftigten ausgewertet, die kein Homeoffice praktizieren:

  • 80% der Befragten gaben an, dass die Arbeit von zuhause nicht zu ihrem Job passen würde.
  • 70% dachten, dass ihre Anwesenheit im Büro dem Chef wichtig ist.
  • 60% waren der Meinung, dass das Arbeiten von daheim technisch nicht möglich ist.
  • 22% der Frauen und 12% der Männer hätten zwar alle technischen Ressourcen dafür, um in den eigenen vier Wänden zu arbeiten, doch bekommen von ihrem Arbeitgeber keine Erlaubnis dazu.
  • 6% der Befragten hätten Angst ihre Karrierechancen zu sabotieren, wenn sie nicht am Arbeitsplatz erscheinen.

Frauen gaben bei der Befragung viel öfter an, dass sie nicht von zuhause aus arbeiten dürften. Dabei zeigt die Studie, dass ein Recht auf Homeoffice vor allem Frauen in Bezug auf die Kindererziehung und das Familienleben helfen würde.

Hier nochmal alle Antworten im Überblick: 

Hans Böckler Stiftung

Hans Böckler Stiftung

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Unternehmenskultur spielt große Rolle

Die Ergebnisse zeigen: In Unternehmen, die Wert auf Familienfreundlichkeit und Flexibilität legen, arbeiten die Mitarbeiter eher von zuhause aus. Frauen wird aber nicht nur öfters das Homeoffice verboten – die meisten von ihnen lehnen die Möglichkeit der Heimarbeit ab, da sie besorgt sind, aufgrund dessen auf einem "beruflichen Abstellgleis" zu stehen.

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