Health News

Masern schädigen das Immunsystem dauerhaft

Die Theorie von Impfgegnern ist damit widerlegt. Und: "Masern-Partys" ein großer Fehler.

  • Drucken
Masern
Jovanmandic / iStock

Eine neue Studie bestätigt, was viele Mediziner bereits vermuteten: Masern ist nicht bloß eine harmlose Kinderkrankheit, die überstanden werden muss, und dann keine Probleme mehr macht.

Mehr dazu: Masern, Die Quittung der Impfgegner

"Natürliche Immunität" durch "Masern-Partys" falsch

Die Theorie der Impfgegner, das Kind müsse Masern bekommen, um das Immunsystem dagegen zu stärken, ist schlichtweg falsch; und gefährlich! Sie veranstalten "Masern-Partys", wo eine Mutter mit einem an Masern erkrankten Kind eingeladen wird. Der kleine Patient soll dann die anderen Kinder auf der Feier bewusst anstecken. Das soll dazu führen, dass es zu einer "natürlichen" Ansteckung kommt, und das Immunsystem lernt, Masern zu bekämpfen. Eine wilde Theorie, die jetzt von der Wissenschaft deutlich widerlegt wurde.

Mehr dazu: Handcreme oder Desinfektionsmittel?

Immunsystem noch 2-3 Jahre später geschädigt

  • Eine Maserninfektion "stärkt" das Immunsystem auf keinen Fall.
  • Im Gegenteil: Durch die Infektion mit der Krankheit wird das Immunsystem über mehrere Jahre stark geschwächt.
  • Dadurch erhöht sich auch das Sterblichkeitsrisiko im Rahmen anderer Infektionen.
  • Des Weiteren weisen Masern während der Erkrankung ein hohes Komplikationsrisiko auf.
  • 20% der Masernfälle enden mit Komplikationen im Krankenhaus.
  • Weltweit sterben 130.000 bis 160.000 Menschen pro Jahr aufgrund der Erkrankung.
  • Die Maserninfektion greift besonders Gedächtniszellen an, die für die Bekämpfung anderer Infektionen notwendig sind.

Mehr dazu: Wie das Immunsystem getarnte Krebszellen entdeckt

Sterblichkeitsrate steht direkt mit Masern in Verbindung

Forscher untersuchten die Statistiken der Masernerkrankungen in England seit den 1950er Jahren. Dabei zeigte sich deutlich, dass in den Jahren mit hohen Zahlen an Maserninfektionen auch die Sterblichkeit durch andere Erreger stark anstieg. Die Einführung der Masernimpfung führte dadurch nicht nur zu einem starken Rückgang der Maserninfektionen, sondern auch zu einem Rückgang der Sterblichkeit aufgrund von anderen Erregern.

Mehr dazu: 6 Dinge, die Sie nach einer Erkrankung reinigen sollten

letztes Update:

8 Kommentare

  • Arnschi sagt:

    Was soll diese polemische und polarisierende Schreibweise in einem vermeintlich seriösen Portal? Warum gibt es hier nur schwarz und weiß? Nicht jeder der sich über die vielen vorgesehenen Impfungen im ersten Lebensjahr Gedanken macht ist ein Masernparty-veranstaltender Impfgegner. Und nicht jeder der sich an die schulmedizinischen Empfehlungen hält ist ein Gesundheitsindustrie-Lemming.

    Eure aufhetzende Schreibweise bringt nichts, außer die Extremfraktionen in ihrem Weltbild zu festigen, und die "Gemäßigten Meinungen" in eine Ecke zu treiben.

  • Elfriede Schandel sagt:

    In den 60igern gab es auch schon die Kinderkrankheiten egal ob Masern Schafblattern oder Röteln da wurde vom Arzt Isolation und verdunkelung verordnet.Impfungen wurden abgelehnt damit der Körper selbst seine Immunität aufbauend kann. Ich muss dazu sagen ich habe noch zwei Geschwister und wir hatten uns unter ein ander angesteckt also war unsere Mutter durch uns ebenfalls 3Monate von der außen Welt isoliert. Wegen jeden Schmarrn gibt es eine Impfung wie soll der Körper seine Immunität aufbauend können.
    Ich habe bis heute keinen einzige Impfung bekommen. Mein Immunsystem ist hervorragend. Heute geht man mit Kinderkrankheiten und Fieber auf den Spielplatz in die Schule ect.Das finde ich als unverantwortlich. Mich wundert nichts und ehrlich gesagt jede Impfung ist nur Geschäft Sache ich halte nichst davon.

  • Mia sagt:

    da möchte ich doch meinen "Senf" auch dazutun: Also MIR haben die Masern sehr wohl geschadet. Langfristig. Nachhaltig. Und ich wär froh, wenn es damals eine Impfung gegeben hätte. Wie hat es geschadet? Nun, ich hatte die gefürchteten Komplikationen – Mittelohrentzündung vom Feinsten, die mich mit Verdacht auf Hirnhautentzündung auf Isolierstation gebracht hat. Und zwar gleich mal für mehrere Wochen. Ohne Eltern. Ohne menschlichen Kontakt. Ich war damals 4 Jahre alt und hab mir weltbesten Hospitalismus abgeholt. Ncahdem ich endlich aus dieser Lage befreit war, hab ich tatsächlich bis heute mit einem nichtfunktionierenden Immunsystem zu kämpfen. Deshalb bin ich – eben aus eigener Erfahrung – ein großer Befürworter von Masern- Röteln- Windpockenimpfung. Übrigens: Es gibt tatsächlich Situationen, in denen man einfach nicht geschützt ist vor der Unvernunft anderer. Beispielsweise kam da doch ein Papa mit seinem windpockenkranken Kind ins Wartezimmer, obwohl draußen groß und breit steht, dass die Eltern von Kids mit Windpocken bittschön vorher anrufen und auf jeden Fall den separaten Eingang verwenden sollen – jetzt raten Sie mal, was dann passiert ist: Es gibt nämlich auch Kinder/Personen ohne Impfschutz: Entweder, weil die Kinder zu klein sind (Säuglinge – und nicht immer reicht das Stillen als Nestschutz aus) oder Tumorpatienten (es soll ja auch Kinder mit solchen Erkrankungen geben….) Wären alle durchgeimpft, so wäre das überhaupt kein Thema, Kleinkinder und Tumorpatienten wären durch die sogenannte Herdenimmunität geschützt. Nein, ich bin kein Pharmareferent, kein Arzt und ich vertrete hier keinen Verein.

  • Hanni Nanni sagt:

    Ich glaube hier wird die impfe mit den Masdrn verwechsrlt…komplis gibts erst durch die impfungen gerade weil sie immunsystem sehr schwächen..ich hatte Masern und wurde richtig behandelt was heute ja zum teil niemand mehr Ahnung hat nur noch Angst davor…Schwachsinn,,Werbung wegen immer mehr Aufwachenden Eltern !!!

  • Violleta sagt:

    Bitte die Quelle angeben! Welche Studie genau ist das? Von wo haben Sie diese Infos herausgenommen? Schaut richtig unseriös aus!

  • Konstantin sagt:

    Also in den 50er war der zweite Weltkrieg vorbei, was bessere Hygiene und bessere Ernährung mit sich brachte. Es gibt frei einsehbare Statistiken, dass bevor flächendeckendes impfen eingeführt wurde die Zahl der Maserntoten schon auf einem sehr starken Abwärtstrend waren und sich die Impfungen damit rühmen die Masern zu bekämpfen.
    Wer sich mit dem Thema mal etwas genauer auseinandersetzt sieht schnell, dass Impfstoffe anhand von Antikörpern gemessen werden.
    Leider ist das ganze nicht so einfach, immunologisch betrachtet spielen Antikörper bei den meisten Virenerkrankumgen eher eine kleine Rolle, die T Zellen sind dszu im Verhältnis eine viel höhere Abwehr gegen Vieren.
    Das ist immunologisch erwiesene und überall nachlesbar.
    Zeigen Sie mir eine Studie die wirklich beweist, dass die Impfung für eine Verringerung der Masern verantwortlich ist.
    Gibts nicht.
    Zeigen Sie mir die Studie die Beweisstücke, dass ungeimpfte Menschen öfters Serkranken als geimpfte… gibts nicht.
    Tun Sie sich einfachmal den Gefallen und informieren sich…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.