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Masken-Check: Mit diesen 5 Tipps erkennst du gute FFP2-Masken

FFP2-Masken sind vielerorts bereits Pflicht. Mit diesen fünf Tipps kannst du eine Qualitäts-Maske erkennen.

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FFP2-Maske
jumabufu/iStock

FFP2-Masken sind bereits seit dem 25. Jänner 2020 in den Öffis, im Lebensmittelhandel und in Ordinationen Pflicht. Immer wieder wird jedoch über mangelnde Qualität mancher FFP2-Masken berichtet.

Mit diesen 5 Tipps erkennst du eine gute, voll funtionstüchtige Maske.

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Filterleistung

Im Unterschied zu selbstgenähten Stoffmasken oder den einfachen, blauen "OP-Masken", filtern FFP-Masken, wie der Name schon sagt nicht nur Schimmel und Giftstoffe, sondern auch Viren und Bakterien aus unserer Atemluft. FFP steht für  sogenannte "Filtering Face Pieces". FFP2-Masken müssen bis zu 94 Prozent fremde Partikel aus der Atemluft abfangen können. FFP3-Masken filtern sogar bis zu 99 Prozent der Partikel aus der Luft. Das senkt das Infektionsrisiko massiv, ist jedoch dennoch auch noch kein 100-prozentiger Schutz.

Zertifikat

Damit die Sicherheit gewährleistet werden kann, müssen Atemschutzmasken zertifiziert werden. In Europa gibt es dafür die PSA-Richtlinie (EU) 2016/425 der EU. Vor dem Kauf einer Maske solltest du deshalb unbedingt auf das CE-Zeichen achten.

Das CE-Zeichen allein reicht jedoch nicht aus. Wichtig ist auch eine Seriennummer des Herstellers, das Jahr der Veröffentlichung der Europäischen Norm (z.B. EN 149:2001+A1:2009) und eine vierstellige Kennzahl, die Rückschluss auf die Prüfstelle gibt. Stammen die Atemschutzmasken aus Übersee, tragen sie meist andere Bezeichnungen wie KN95 (China) oder N95 (USA).

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Prüfnummer kontrollieren

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Auf Nummer Sicher gehen: Du kannst in der Nando-Datenbank der EU die Prüfnummer auf der Verpackung beziehungsweise der Maske nachkontrollieren. Denn: Jede Maske, die auf den Markt kommt, muss durch die notifizierte Stelle (Nando) geprüft und durch eine EU-Baumusterprüfung bestätigt werden

Wenn die FFP2-Maske zusätzlich zum oben genannten Aufdruck (z.B. CE / FFP2 / EN 149) auch noch die Kennzeichnung KN95 oder den chinesischen Prüfstandard GB 2626 aufweisen, dann ist diese Maske nicht offiziell durch eine europäisch zugelassene Prüfstelle freigegeben worden. In der Datenbank der Bundesanstalt für Arbeitsschutz können sich Interessierte zusätzlich über mangelhafte FFP2-Masken informieren, die bekannt geworden sind. 

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Passform von FFP2-Masken

Auch die besten Masken sind nutzlos, wenn sie nicht passen, oder falsch getragen werden. Um die gewünschte Filterleistung zu erbringen, muss die Maske an den Rändern gut abdichten und sollten möglichst weit zu den Ohren reichen. Wichtig ist auch ein Metallbügel, mit dem die Maske an die eigene Nasenform angepasst wird. Selbsttest: Mit einer guten FFP2-Maske kann man keine Kerze auspusten!

Geruchs-Test

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Vorsicht vor stark riechenden FFP2-Masken! Wenn eine FFP2-Maske stark nach Chemikalien riecht, kannst du nicht richtig durchatmen und es könnten sogar Reizungen auf deiner Haut und allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Masken mit guter Qualität sollten stets geruchsneutral sein!!

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