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Muttertag: Wieso Mamas einfach die besten sind!

Der Muttertag steht vor der Tür und zahlreiche Töchter und Söhne sind auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Doch woher kommt der Eherentag überhaupt und was macht unsere Mamas eigentlich so großartig?

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Muttertag gehört unseren tollen Mamas! Doch was steckt da genau dahinter?
Eva-Katalin / iStock

Unsere Mütter sind einfach die coolsten Frauen auf der ganzen Welt! Genau deshalb haben sie auch einen eigenen Feiertag verdient. Denn wer so viel Liebe gibt, muss belohnt werden. Doch was genau steckt hinter dem Muttertag und welche Superkräfte hat Mama wirklich?

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Der Ursprung des Muttertags

Schon seit Jahrzehnten ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, dass der Muttertag von den Nazis erfunden wurde. Diese nutzten den Muttertag, der damals in "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" umbenannt wurde, für ihre nationalsozialistische Propaganda.

In Wahrheit wurde schon bei den alten Griechen ein Fest zu Ehren der Mutter des Gottes Zeus veranstaltet. Zwar ging dieser Brauch mit dem Zerfall des Griechischen Reichs verloren, doch dieser wurde von vielen Herrschern in verschiedenen Ländern immer wieder aufgegriffen.

Der eigentliche "Feiertag", der unsere Mütter ehren soll, nahm seinen Ursprung 1872 in Amerika:

  • Die US-amerikanische Frauenrechtlerin Anna Jarvis engagierte sich für die Einführung eines offiziellen Ehrentags für alle Mütter.
  • Marie Reeves Jarvis (Annas Mutter) setzte sich verstärkt für die Verbesserung der schlechten Hygienestandards ein, die unter anderem zu einer hohen Kindersterblichkeit führten.
  • Am 9.Mai 1914 wurde der Muttertag in den USA offiziell anerkannt, dies war der Todestag von Jarvis Mutter.
  • Mit diesem Tag sollten die Leistungen aller Mütter und besonders das Engagement von Marie Jarvis in ewiger Erinnerung bleiben. Zusätzlich sollte der Gedenktag dabei helfen, mehr Rechte für Frauen durchzusetzen.
  • Daraufhin erklärte der Kongress der Vereinigten Staaten jeden zweiten Sonntag im Mai zum Muttertag.

Was unsere Mamas so außerordentlich toll macht, erklären wir im Folgenden.

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Mama kann alles gleichzeitig

Nur Mamas können gleichzeitig kochen, danach fragen wie der Schultag war, nebenbei die Küche aufräumen und noch den Song im Radio mitsingen. Ja, Multitasking haben unsere Mütter echt drauf.

Dies untersuchten auch Schweizer Forscher in einer Studie:

  • Sie analysierten, ob Männer und Frauen gleichzeitig spazieren gehen und Denkarbeiten lösen können.
  • Das Ergebnis zeigte, dass junge Frauen sich auch bei intensiveren Aufgaben nicht aus dem Schritt bringen lassen.

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Professionelle Seelsorgerin

Egal, ob es die erste Liebe war oder der Fünfer auf die Matheschularbeit – nur Mama kann uns in solch schwierigen Situationen trösten. Dies hat auch einen wissenschaftlichen Grund:

  • Forscher entdeckten im Rahmen eder Alzheimer-Forschung, dass Frauen eine höhere Gehirnaktivität bei der Verarbeitung von Emotionen aufweisen.
  • Mütter sind daher viel empathischer und intuitiver.

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Schmerzresistente Superheldin

Unsere Mamas verbringen Großartiges, denn sie haben uns alle auf die Welt gebracht! Forscher entdeckten, dass Frauen ein höheres Schmerzempfinden, aber eine niedrigere Schmerzschwelle als Männer haben. Das ergibt Sinn, denn bei der Geburt ertragen viele Frauen unglaubliche Schmerzen und Knochenbrüche.

Der Heilungsprozess von Geburtsverletzungen dauert meist monatelang und kann Verletzungen wie

  • Damm- oder Beckenboden-Muskelrisse,
  • Flüssigkeiten in Muskeln oder
  • Schambeinbrüche betreffen.

Durch den übermäßigen Ausstoß von Endorphinen sind Mamas jedoch in der Lage, schmerzstillende Substanzen im Körper freizusetzen und die Empfindlichkeit zu lindern.

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Bedingungslose Liebe

Medienberichte zu übernatürlichen Kräften von Müttern in Extremsituationen finden sich immer wieder. Sei es das Verbiegen von Metall, der Kampf mit einem Polarbär oder das Anheben eines schweren Steins: Mütter beschützen ihren Nachwuchs, wann immer sie können und vollbringen in Gefahrensituationen meist Unglaubliches.

Das Steuerzentrum für die Mutterliebe liegt in dem Hormon Oxytocin, das vom Hypothalamus produziert wird. Dieser setzt bei Bedarf über die Hirnanhangsdrüse seinen Wirkstoff ins Blut frei und sorgt unter anderem dafür, dass beim Stillen der Milchfluss einsetzt. Die stärkste Liebe der Welt ist ein raffinierter Schachzug der Natur, der Mütter automatisch dazu bringt, ihren Nachwuchs zu lieben.

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