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Ausmisten und DIY-Trends: Beliebter denn je seit Corona

Wenn während einer Pandemie nicht viel zu tun ist, dann müssen Hammer und Messband her. So sah es um Renovierungsarbeiten während Corona aus!

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AleksandarNakic / iStock

In Zeiten, wo jeder zu Hause ist und sich dauerhaft mit Netflix und seinen eigenen vier Wänden beschäftigt, kommt es zu keiner Überraschung, wenn man sich ein wenig Veränderung wünscht. Darunter solltest du aber keinen Garderobenwechsel verstehen, Es liegt viel eher das Thema "Wohnen" im Fokus. Nach einer aktuellen Trendstudie im Auftrag von ImmoScout24, sind Verschönerungsaktionen und Umbauarbeiten beliebter denn je.

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Immer mehr Österreicher und Österreicherinnen sind am handwerkeln

Die Trendstudie "Wohnen – Wunsch und Wirklichkeit" nahm sich 1.000 Österreicher zur Hand, die sich im Alter von 18-69 Jahren befanden. Diese Zielgruppe wurde dazu ausgefragt auf Renovierungen und Verschönerungen einzugehen, die sie in Zeiten Coronas in ihrem Zuhause umgesetzt hatten. Die Studie bezog sich speziell auf November letzten Jahres, und die Ergebnisse wurden vom Integral Markt- und Meinungsforschung ausgewertet.

Folgendes lies sich aus dem Verfahren heraus lesen:  

Du bist zu Hause und plötzlich wandert dein Blick auf die seltsame Kiste im Zimmer, die unnützes Zeug und altes Gewand enthält. Zu dieser Kenntnis kamen zumindest mehr als die Hälfte der Österreicher, die während inmitten der Corona-Phase fleißig ausgemistet haben. Weitere 18 Prozent gaben bekannt, dass sie ihre Ausmist-Projekte bereits geplant haben. Vor allem in Salzburg waren anhand der Befragenden Entrümpelungs-Hochburgen aufzufinden. In Vorarlberg waren es 67 Prozent und in Burgenland knapp 60 Prozent. Es braucht auch ein wenig Motivation, nicht nur um altes Gewand auszumisten, aber auch um die Wohnung zu verschönern. Hier ein wenig Farbe und da ein neuer Bezug. Deko-Elemente mussten her, um auf kleine Weise eine große Wirkung zu erzielen. So haben auch 22 Prozent der Befragten zugegeben, dass sie die Gelegenheit nutzten, um sich neue Möbel & Co anzuschaffen.

Auch die Motivation, mehr Hand anzulegen, um die Wohnung zu verschönern, war in der Pandemie gegeben. Mehr als ein Drittel der Befragten hat mit neuen Heimtextilien, etwas Farbe oder Deko-Elementen dafür gesorgt, die Wohnsituation umzugestalten. Überdurchschnittlich oft haben Bewohner von Städten und Mietwohnungen diese Maßnahmen ergriffen. Weiter gegangen ist etwas mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Befragten. Sie haben die Gelegenheit genutzt und gleich neue Möbel angeschafft. Aus der Studie wurde andersherum herausgelesen, dass sich viele an größeren Renovierungsprojekten beteiligten. Unter den Hausbewohnern lag dieser Anteil bei einem Drittel, die mit kleineren Verschönerungen nicht zufrieden waren. Davon renovierten 44 Prozent ihr Wohnzimmer. Auch Küche, Schlafzimmer und Essbereiche wurden umgebaut, weil einfach genügend Zeit vorhanden war.

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Die Art des Haushalts bestimmt alles

Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24, erläuterte folgendes: "Wenn mehr Zeit zuhause verbracht wird, wird Verbesserungspotenzial meist deutlicher. So ist es nicht verwunderlich, dass Wohnraum an die eigenen Bedürfnisse angepasst oder einfach verschönert wurde." Laut der Studie brachten die Pandemie-Renovierungen vor allem größeren Haushalte eine Freude. Jene mit bspw. zwei Kindern fanden ein überdurchschnittliches Gefallen am Entrümpeln und umbauen. Es war jedoch klar zu sehen, dass Haushalte mit mehr Wohnfläche eher die Zeit zum Ausmisten nutzten, als jene mit kleineren Wohnungen. (APA / Comm.)

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