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Trotz Corona: Auf die Mammografie & Vorsorgetermine nicht vergessen!

Trotz Corona nicht vergessen: Die Sozialversicherung und die Gesellschaft für Senologie rufen gemeinsam zur Brustkrebs-Früherkennung auf. 

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Mammografie Früherkennung
pixelfit / iStock

Als März 2020 der erste COVID-bedingte Lockdown verhängt wurde, haben viele Menschen vermieden, zur Ärztin oder dem Arzt zu gehen. Das traf auch auf die Teilnahme am österreichischen "Brustkrebs-Früherkennungsprogramm (BKFP)" zu. Während des Lockdowns ist die Anzahl der durchgeführten Mammografien deutlich gesunken.

Dieser Rückgang war bei allen Altersgruppen zu verzeichnen und fand sowohl bei Früherkennungs-Mammografien wie auch bei medizinisch notwendigen, ärztlich verordneten Mammografien Niederschlag. Nach dem Versand der Erinnerungsschreiben für die Untersuchung, hat sich die Anzahl der Kontrollen mit Juni glücklicherweise wieder stabilisiert und lag im Sommer sogar über dem Niveau von 2019.

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"Notwendige Untersuchungen können nicht warten"

Um einen ähnlichen Effekt während des neuerlichen Lockdowns zu vermeiden, ruft Prof. Dr. Florian Fitzal, MBA F.E.B.S., Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Senologie, gemeinsam mit dem Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm dazu auf, auch in Zeiten der derzeit herrschenden Pandemie nicht auf die rechtzeitige Erkennung von Brustkrebs zu vergessen: "Die vorliegenden Zahlen des BKFP zeigen, dass wir in der Lage sind, den im Frühjahr durch den Lockdown zustande gekommenen Einbruch an Früherkennungsmammografien noch aufholen können."

Zwar ist November ein Awareness-month für Hoden- und Prostatakrebs bei Männern, dennoch sollten auch Frauen auf ihre regelmäßigen Brustuntersuchungen achten. "Es ist unbedingt darauf zu achten, dass wir trotz aller notwendigen COVID Maßnahmen auf andere Erkrankungen NICHT vergessen", betont Fitzal.

Mag.a Romana Ruda, MA MBA, Programmleiterin des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms schließt sich diesem Aufruf an und bekräftigt, dass eine regelmäßige Teilnahme am Programm enorm wichtig ist, um Brustkrebs früh zu erkennen und damit die Heilungschancen zu erhöhen. "Ganz besonders möchte ich darauf hinweisen, dass Frauen bei Beschwerden keinesfalls zögern sollten, damit ihre Ärztin oder ihren Arzt des Vertrauens zu kontaktieren. Medizinisch notwendige Untersuchungen können nicht warten!", sagt Ruda.

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Früherkennung von Brustkrebs kann Leben retten

  • Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet allen Frauen ab 40 Jahren die Möglichkeit, alle 2 Jahre eine kostenlose Früherkennungs-Mammografie durchführen zu lassen. Daran erinnern ein persönlich adressiertes Erinnerungsschreiben und sicherlich auch die Ärztin und der Arzt des Vertrauens.
  • Die Inanspruchnahme ist unkompliziert und einfach: Du vereinbarst einen Termin in einem zertifizierten Radiologie-Institut und brauchst nur deine e-card zur Untersuchung mitzunehmen. Deinen Befund erhältst du nach spätestens sieben Tagen.
  • Frauen zwischen 45 und 69 Jahren nehmen automatisch am Früherkennungs-Programm teil; Frauen zwischen 40 und 44 Jahren, sowie ab 70 Jahren sind eingeladen, sich genau über das Programm zu informieren und können sich bei der Serviceline 0800 500 181 zur Programmteilnahme anmelden. Alle Frauen, die am Programm teilnehmen, erhalten Erinnerungsbriefe und Einladungen zur Kontrolluntersuchung zugesandt. (red/APA)

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