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Coronavirus: Langeweile drängt Chinesen in den Online-Kaufrausch

Aufgrund des Coronavirus befinden sich viele Chinesen in häuslicher Quarantäne. Ihre Langeweile bekämpfen sie mit Online-Shopping.

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Chinesen im Kaufrausch wegen Coronavirus
sturti / iStock

Die aufgrund des Coronavirus zuhause festsitzenden Chinesen geben sich auf der Amazon-artigen Shopping-Plattform Alibaba dem Kaufrausch hin. Zahlen des Unternehmens zufolge sind die Bestellungen seit dem Ausbruch des Virus in die Höhe geschnellt. In ihrer Langeweile kaufen sich die Chinesen vor allem Spiele für die Nintendo Switch Konsole, Yoga-Matten, Bücher und Kondome.

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Konsumenten erfüllen sich Wünsche

"Im Normalfall stauen sich Wünsche und Ideen auf, weil die Menschen keine Zeit oder Ressourcen haben, alle gleichzeitig zu verwirklichen. Meistens befriedigen wir unsere Begierden nämlich eine nach der anderen. Wenn Menschen nun wenig zu tun haben oder eingeschränkt sind, tun sich plötzlich Handlungsoptionen auf. Durch die Kombination aus erzwungener Untätigkeit und der Möglichkeit, online Waren zu bestellen, können mehrere Wünsche auf einmal erfüllt werden", erklärt Mirjam Hauser, Konsum- und Trendforscherin der Gesellschaft für innovative Marktforschung Suisse gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.

  • Laut Alibaba brechen die Verkäufe von Autos und Smartphones in China massiv ein, weil viele Geschäfte geschlossen sind. Dagegen sind Waren gefragt, die meistens per Lieferung bestellt werden.
  • Unterhaltungs-, Gesundheits- und Kosmetikprodukte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ein besonderer Hit ist das Switch-Spiel "Ring Fit Adventure", das neben Gaming-Spaß auch körperliche Betätigung bietet. Die Verkäufe des Videospiels haben sich im Februar vervierfacht.

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Fitness gegen Coronavirus

Sportliche Betätigung innerhalb der eigenen vier Wände ist vielen chinesischen Konsumenten sehr wichtig. So haben sich die Verkäufe von Yoga-Matten und Rudermaschinen mehr als verdoppelt. Durch körperliche Fitness würden die Käufer versuchen, ihre Widerstandskraft gegen das Coronavirus zu erhöhen. (red/pte)

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