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Kanada: Wegen Corona-Krise müssen über 200.000 Schweine getötet werden!

Aufgrund mehrerer Betriebsschließungen während der Corona-Krise, müssen in den USA und Kanada unzählige Schweine getötet werden!

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Schweine USA
ViktorCap / iStock

Die Corona-Krise stellt nicht nur uns Menschen auf eine Härteprobe, auch viele Tiere leiden unter den Umständen. So wurden unglaubliche Maßnahmen in den USA und in Kanada ergriffen, wo immer mehr Landwirte ihre Mastschweine nicht verkaufen können und deshalb töten müssen.

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200.000 Tötungen geplant

Wie die Financial Post berichtet, sind aufgrund der Corona-Pandemie viele Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe in den USA und Kanada gezwungen, ihre Unternehmen zu schließen. Zudem sollen unzählige Schweine getötet werden, da man sie nicht verkaufen kann. Der Platz wird zu eng, die Kunden bleiben aus.

Laut Rick Bergmann, dem Vorsitzenden des Vereins für Schweinebauern "Canadian Pork Council", haben die Tötungen im Osten Kanadas bereits begonnen. In Minnesota werden in den nächsten Wochen 200.000 Mastschweine getötet. Die Kadaver sollen anschließend verbrannt oder eingegraben werden.

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Existenzen der Farmer in Gefahr

Aufgrund der Corona-Krise sind die Preise in den USA drastisch gefallen. Das bringt die Existenzen von unzähligen kanadischen Bauernfamilien in Gefahr, die ihre Tiere auch in die Vereinigten Staaten verkaufen. Laut Berechnungen verlieren die Bauern pro verkauftem Schwein circa 20-30 kanadische Dollar. Das wäre ein Verlust von Rund 675 Millionen kanadische Dollar (622 Millionen Euro).

Bergmann appelliert an die kanadische Regierung eine Sofortzahlung von 20 kanadischen Dollar pro Schwein. So könnten die Betriebe weiterhin ihre Familien und Tiere versorgen sowie Nahrungsmittel erzeugen. Zwar hat laut der kanadischen Regierung die Ernährungssicherheit höchste Priorität, dennoch wurde den Lebensmittelproduzenten bisher keine konkrete Unterstützung angeboten.

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