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Coronavirus: Italienische Ärzte finden Österreichs Maßnahmen zu wenig

Ein Arzt aus Italien, der auch in Österreich praktiziert, ist sich sicher, dass wir hierzulande zu wenig tun, um das Coronavirus an seiner Verbreitung zu verhindern.

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Italien Arzt Coronavirus
Hydromet / iStock

Während viele in Österreich die Regierungsmaßnahmen für sehr drastisch halten, finden sie Mediziner andernorts zu wenig. Ein Arzt, der sowohl in Italien als auch in Österreich praktiziert und sich derzeit in Mailand aufhält, hat sich an die österreichische Ärzteschaft gewandt, um vor einem zu laschen Umgang mit dem Coronavirus zu warnen.

"Was wir von Österreich hören ist erschreckend"

Die Maßnahmen der Regierung seien "lächerlich und fahrlässig". Eine Gleichsetzung mit der Grippe sei absolut unangebracht und eine Verharmlosung der Auswirkungen von SARS-CoV-2. Der Dermatologe betont: "Tausende von Patienten, die von einem Tag zum anderen künstlich beatmet werden müssen, wie hier in Italien, scheinen in Österreich kein Warnzeichen zu sein."

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Drastischere Maßnahmen müssten gesetzt werden

Der Arzt weiter:

  • "Um eine derartige Ausbreitung wie in Italien in Österreich zu verhindern gehören die Maßnahmen drastisch und drakonisch jetzt, ab sofort, verstärkt."
  • "Soziale Kontakte ab sofort eingeschränkt, Groß- und Kleinveranstaltungen untersagt, Restaurants, Pubs, Supermärkte, Geschäfte, Apotheken mit kontingentiertem Eintritt, Abstand zwischen Personen verordnen, auch in Warteschleifen, Handschuhe tragen, Mundschutz (hilft schon nach den letzten Meldungen aus China), Desinfektionsmittel bereitstellen, Forderung der Arbeitstätigkeit von zu Hause usw."

Inwieweit die Regierung diese Bedenken aufnimmt und beherzigt, bleibt abzuwarten.

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