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Corona: Niederlande wollen Nerzzucht verbieten

Aufgrund von mehreren Corona-Ausbrüchen möchten die Niederlande die Nerzzucht verbieten.

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Niederlande Nerzfarm
Lumiphil / iStock

Nachdem sich die Coronavirus-Ausbrüche in den niederländischen Nerzfarmen gehäuft haben, sollen nun alle Betriebe dieser Art bis Ende des Jahres geschlossen werden. Am 23. Juni wurde diesbezüglich ein Antrag verabschiedet. Zudem ruft das niederländische Parlament dazu auf, dass man die Zucht von jeglichen Tieren verbietet, die "anfällig" für COVID-19 sind.

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Coronavirus-Ausbruch in neun Farmen

In insgesamt neun Farmen ist das Coronavirus aufgetreten, die niederländischen Behörden mussten schnell handeln, um eine Ausbreitung zu verhindern – deshalb wurden 1.500 Nerze getötet. Mindestens zwei Mitarbeiter infizierten sich mit dem Virus, man geht davon aus, dass sich die Lungenkrankheit von den Tieren auf den Menschen übertragen wurde.

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Verbot von Nerzen bereits 2016 beschlossen

Laut der Tierschutzorganisation Humane Society International gibt es in den Niederlanden derzeit noch über 128 Nerzfarmen. Schon vor den Corona-Ausbrüchen war die Zucht der Tiere für die Produktion für Pelz sehr umstritten. Ein Beschluss des obersten Gerichtshofes sah bereits 2016 vor, die Zucht von Nerzen mit 2024 zu verbieten. Mit dem neuen Antrag und dem aktuellen Parlamentbeschluss soll das Verbot der Nerzzucht um drei Jahre vorgezogen werden.

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