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Coronavirus: Österreicher sollen soziale Kontakte stark reduzieren

In Österreich breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. Nun sollen die Österreicher ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren.

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Österreich Coronavirus
LucaLorenzelli / iStock

In einer Pressekonferenz gab die österreichische Regierung bekannt, dass die Österreicher ab 16. März ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren sollen. Bars, Restaurants und Cafés sollen nur mehr bis 15 Uhr geöffnet sein.

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So verändert sich das soziale Leben in Österreich

"Ab Montag müssen wir unser soziales Leben auf ein Minimum reduzieren", gab Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Pressekonferenz bekannt. Laut dem Politiker müssen nun alle Österreicher zusammenhelfen und soziale Kontakte meiden, um ältere Menschen oder andere Risikogruppen vor dem Coronavirus zu schützen. Deshalb werden einige Änderungen in unserem gesellschaftlichen Leben vorgenommen:

  • Kurz fordert Unternehmen erneut auf, ihre Mitarbeiter auf Zeit ins Teleworking zu schicken (wo es möglich ist!)
  • Restaurant Bars und Cafés sollen nur mehr bis 15 Uhr geöffnet sein.
  • Lebensmittelgeschäfte, die Post, Drogerien, Apotheken und Banken bleiben weiterhin geöffnet, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
  • Zustelldienste bleiben geöffnet, Supermärkte bleiben offen und Tierhandel auch. Sportveranstaltungen, Fitnesscenter oder andere Geschäfte bleiben geschlossen.

Flug- und Zugverbindungen nach Frankreich, Spanien und die Schweiz werden eingestellt. Österreicher, die sich in Frankreich und Spanien befinden, sollen sich nach Hause begeben. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober wurden 6.600 Testungen in Österreich durchgeführt, insgesamt gibt es 432 bestätigte Erkrankungen. Dies sei "noch" eine überschaubare Zahl, denn in den letzten Tagen erhöhten sich die Anzahl der Neuinfektionen um 40%. Kurz appelliert erneut, dass Menschen sich nur außer Haus bewegen sollen, wenn es unbedingt notwendig ist.

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Tiroler Gebiete unter Quarantäne

Insbesondere in Tirol ist es zu einer rasanten Ausbreitung des Virus gekommen. Das Paznauntal und St. Anton am Arlberg werden für eine Woche unter Quarantäne gestellt. Die Betroffenen werden weiterhin medizinisch betreut und mit Lebensmitteln versorgt.

Ausländische Gäste werden nach Hause geschickt und gebeten, sich in häusliche Isolation zu begeben. Zudem werden die Grenzen zwischen der Schweiz und Lichtenstein vermehrt kontrolliert. So möchte man das Virus eindämmen und den Güterverkehr gewährleisten.

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Warnung vor Fake News auf den sozialen Medien

Innenminister Karl Nehhammer warnt vor Fake News auf Social Media: "Alles was in den Sozialen Medien herumgeistert, hat keine Substanz". Auch Nachrichten über Ausgehsperren sollen falsch sein. Die Behörden wollen demnach allen alles versuchen, um das Volk rechtzeitig zu informieren.

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