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Diagnose Fibromyalgie: Darum plagen Olivia Munn dauerhafte Schmerzen

Schmerzen, Erschöpfung und Schlafprobleme: Lese hier alles zur Erkrankung, die das Leben von US-Star Olivia Munn auf den Kopf stellt.

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Gage Skidmore / flickr

In den USA ist Olivia Munn längst ein Star. Dank ihrer Filmrollen (u.a. X-Men Apocalypse, The LEGO Ninjago Movie) wird die 40-Jährige, die bereits zuvor als Model erfolgreich war, auch in Europa immer bekannter. Jetzt enthüllt die Schauspielerin, dass sie seit zwei Jahren an der Erkrankung Fibromyalgie leidet. Wir zeigen dir, welche Auswirkungen das auf ihr Leben hat.

 

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Was versteht man unter Fibromyalgie eigentlich genau?  Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine chronische Erkrankung, die sich durch generalisierte Schmerzen der Muskulatur und des Bindegewebes bemerkbar macht. Die Betroffenen fühlen sich krank, sind abgeschlagen und müde, die Ursache der Krankheit ist bis heute unbekannt. Schätzungen zufolge sind in Österreich und Deutschland jeweils ca. zwei Prozent der Bevölkerung von dieser Erkrankung betroffen, Frauen sechs bis sieben Mal häufiger als Männer.

"Musste Dinge streichen, die ich wirklich liebte"

Vor zwei Jahren bekam Munn die Diagnose Fibromyalgie gestellt. Zu Beginn wusste sie aber noch nicht genau, was mit ihrem Körper los war. "Ich habe jahrelang viele Erkrankungen durchgemacht, ohne zu wissen, was los war", erklärt das Model im Interview mit dem "People"-Magazin.

Eine Besserung stellte sich ein, sobald sie ihre Lebensweise umgestellt hatte. "Ich musste meine Wellness-Routine drastisch ändern und sehr darauf achten, was ich in meinen Körper steckte. Ich fing an, mich ohne Gluten, Milchprodukte und Zucker zu ernähren und musste viele Dinge streichen, die ich normalerweise jeden Tag aß und wirklich liebte", erzählt sie.

Der Verzicht fiel ihr schwer, war aber alternativlos. "Ich hätte entweder diesen Weg verfolgen können und mehrere Autoimmunerkrankungen bekommen können oder ich konnte aufhören und es besser machen. Das waren meine Optionen", macht sich Munn nichts vor. "Ich hatte also keine andere Wahl, weil ich mich so schlecht fühlte. Ich musste mich wirklich an den Rat der Ärzte halten.

Mittlerweile hat Munn mit der Diagnose Fibromyalgie aber gut leben gelernt. "Solange ich Sport mache, gesund esse und mich an Einschränkungen halte und meditiere, ist es unter Kontrolle", macht sie anderen Betroffenen Mut. "Das sind die wirklich wichtigen Dinge.

Du willst mehr zur Erkrankung Fibromyalgie wissen? Dann kann dir unter anderem die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) weiterhelfen!

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