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Dua Lipa im Stripclub: Deswegen sind ihre Fans sauer!

Dua Lipa feierte nach den Grammy Awards im Stripclub. Ihre Fans fanden das alles andere als cool und werfen der Sängerin nun vor keine Feministin zu sein!

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Dua Lipa erntet Shitstorm wegen Stripclub-Besuch
dualipa / instagram

Die Musikerin Dua Lipa rockt mit ihren Hits wie "One Kiss" oder "Don't start now" die Charts. Auf Twitter führt sie die Trends mit einem Shitstorm an, der ihr vorwirft, frauenfeindlich zu sein. Der Grund: Ein Video aus einem Stripclub zeigt, wie die Sängerin Geld auf Sexarbeiterinnen wirft.

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Party im Stripclub endet im Shitstorm

Dua Lipa zog mit Musik-Kollegin Lizzo nach den Grammy Awards um die Häuser. Ihre After-Party verbrachten die Künstlerinnen in einem Stripclub in Hollywood. Auf Twitter tauchte nun ein Video des Abends auf, in dem Dua Lipa Geldscheine auf Stripperinnen wirft und in ihre Tangas steckt.

  • Das Video kam nicht bei allen Usern positiv an: "Was für ein gutes Beispiel – Dua LipaLizzo und Rosalía sexualisieren Frauen, sagen aber, dass sie Feministinnen sind", schreibt ein User.
  • Kurz darauf wurde der Hashtag #dualipaisoverparty ins Leben gerufen, mit dem die Twitter-User der Sängerin eine Doppelmoral vorwerfen.

Die Userin 2k20isameme schreibt zu dem Strip-Club-Video: "In einen Stripclub zu gehen ist nicht feministisch? Kann mir bitte jemand erklären warum? Sollte Feminismus nicht ALLE Jobs unterstützen, für die sich eine Frau entscheidet? Kämpft Feminismus nicht für die Rechte von Sex-Arbeiterinnen?":

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Fans nehmen Sängerin in Schutz

Das Video wurde insgesamt 2,4 Millionen Mal aufgerufen und spaltet seither das Netz: "Es ist okay, wenn Rapper oder Männer in den Stripclub gehen, aber nicht, wenn es Dua Lipa tut?", kommentiert eine erzürnte Twitter-Userin und macht auf die Doppelmoral zwischen der Wahrnehmung von weiblichen und männlichen Musikern aufmerksam.

Während einige User die Stripperinnen als Opfer von Ausbeutung sehen, sprechen die anderen Twitter-Poster von dem Recht der freien Berufswahl und der Bestärkung von Frauen. "Ihr wollt Dua Lipas Karriere beenden, weil sie in einem Stripclub war, obwohl das zeigt, dass sie Frauen unterstützt. Ihr seid einfach falsche Feministen und eine Katastrophe", merkt eine Userin an.

Auch die erneute Stigmatisierung von Stripperinnen (oder Strippern!) fällt in den Twitter-Posts negativ auf: "Wartet, ihr hatet sie, weil sie in einen Stripclub ging? Ihr stigmatisiert das Strippen und macht es schwieriger, um es (Annahme: den Beruf) sicherer zu machen. Lasst Dua Lipa in Ruhe", twittert die Userin blondeperfume:

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Shitstorm als Werbemöglichkeit

Warum nur Dua Lipa für ihre Präsenz im Stripclub beschämt wurde, doch über die Musikerin Lizzo, die die Party für ihren Managerin organisierte, niemand ein Wort verlor, ist unklar. Einige User haben den Verdacht, dass Fans der K-Pop-Szene (Koreanische Musikszene) den Hype um den Hashtag nutzten, um Werbung für die koreanischen Girl- und Boygroups zu machen. Deshalb stieg der Hashtag rasant in den Twitter-Trends auf.

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